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Kunqu – Chinesische Oper aus Suzhou in der Alten Handelsbörse

Am 10. November bringt das Konfuzius-Institut eine der ältesten Bühnenkunstformen nach Leipzig. Die berühmte Kunqu-Truppe der Stadt Suzhou spielt drei der berühmtesten und schönsten Szenen aus einer reichen Operntradition, die den meisten Europäern bislang verborgen blieb. Bunt geschminkt und reich verziert zeigen Sie uns u.a. die tragische Liebe Du Liniangs. In einem Traum verliebt sie sich in den Gelehrten Liu Mengmei. Doch das Glück ist nur von kurzer Dauer. Frau Filipiak vom Grassi Museum für Völkerkunde wird die Gäste in das Thema einführen.

Die Wurzeln der Kunqu liegen im 14. Jahrhundert. Sie gehört zur Gattung der chinesischen Oper und gilt als melodischer und harmonischer als die Pekingoper, die sie mitgeprägt hat. 2001 wurde sie zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt. Der Päonien Pavillion (s.o.) ist das bekannteste Werk. Der Dramatiker Tang Xianzu gruppiert – ähnlich wie sein Zeitgenosse Shakespeare – eine Vielzahl an Charakteren und Handlungssträngen um eine zentrale Liebesgeschichte.

Die Tradition der Kunqu ist eng an die Stadt Suzhou geknüpft. Das Suzhou Kunqu Opera Theater der Provinz Jiangsu wurde 1956 gegründet und erhielt eine Vielzahl von internationalen Auszeichnungen. Darunter der „Promotion Kunqu Arts Award“ der UNESCO. Derzeit befinden sich die 26 KünstlerInnen auf Europatournee mit nur drei Zwischenstopps in Deutschland.

Freitag, 10. November, 19 Uhr (Einlass 18:30)
Alte Handelsbörse, Naschmarkt 1 / 04109 Leipzig

Programm:

  • 18:30 Uhr – Einlass
  • 19:00 Uhr – Einführung durch Frau Filipiak, Grassi Museum für Völkerkunde
  • 19:15 Uhr – Aufführung ausgewählter Szenen der Kunqu: „In Flagranti“ aus Xu Zichangs „Die Räuber vom Liang-Shan-Moor“

– „Der verlorene Sohn“ aus Xue Jinyans „Die bestickte Robe“

– „Der unterbrochene Traum“ aus Tang Xianzus „Der Päonien Pavillion“

Partner: Grassi-Museum für Völkerkunde

Preise: 8 € (4 € erm.)

Weitere Informationen: www.konfuziusinstitut-leipzig.de

Die neue LZ Nr. 48 ist da: Zwischen Weiterso, Mut zum Wolf und der Frage nach der Zukunft der Demokratie

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