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Gedenken für Leipziger Widerstandskämpfer während der NS-Zeit

Am 11. und 12. Januar 1945 wurden im Hof des Dresdner Landgerichtes die aktiven Mitglieder der antifaschistischen Leipziger Widerstandsgruppe „Schumann – Engert – Kresse“ hingerichtet. Ihrer und weiterer Leipziger, die sich während der NS-Zeit gegen das Regime auflehnten und dafür mit dem Leben bezahlen mussten, gedenkt der Bund der Antifaschisten Leipzig (BdA) am Samstag, dem 13. Januar, 11 Uhr am Ehrenhain auf dem Südfriedhof und lädt Interessierte herzlich dazu ein.

Im Sommer 1944 wurden zahlreiche Mitglieder des aktiven Widerstandes, die sich im Zuge der Hoffnung auf ein baldiges Ende Nazi-Deutschlands in kleinen Zirkeln und Gruppen neu- oder reorganisiert hatten, in Leipzig aufgespürt und verhaftet. Sie mussten schwere Misshandlungen erdulden, bevor ihnen schließlich der Prozess gemacht wurde. Im November ’44 erfolgten die Todesurteile, welche im Januar 1945 vollstreckt wurden.

Wir gedenken:

Georg Schumann 28.11.1886 – 11.1.1945)

Otto Engert (24.7.1895 – 11.1.1945)

Kurt Kresse (15.5.1904 – 11.1.1845)

William Zipperer (27.12.1884 – 12.1.1945)

Arthur Hoffmann (29.9.1900 – 12.1.1945)

Karl Jungbluth (17.3.1903 – 12.1.1945)

Alfred Frank (28.5.1884 – 12.1.1945)

Georg Schwarz (27.3.1896 – 12.1.1945)

Richard Lehmann (28.1.1900 – 12.1.1945)

Wolfgang Heinze (25.1.1911 – 12.1.1945)

MelderSüdfriedhofGedenken
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