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Rico Gebhardt (Linke) macht Hausbesuche: Wir brauchen neuen Aufbruch Ost

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    Nach seinem Brief an alle erreichbaren Haushalte in Sachsen vor sechs Wochen hat Rico Gebhardt, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag, auf über 200 konkrete Anliegen von Menschen aus Sachsen, die bei ihm eingegangen waren, persönlich schriftlich geantwortet. Dem schließen sich nun Hausbesuche an, wo dies gewünscht worden war – bisher stehen über 25 solcher Termine im Kalender.

    Dazu erklärt Rico Gebhardt: „Persönlich erfahrenes soziales Unrecht und Fragen zur Integration von Flüchtlingen sind die beiden aktuellen Hauptthemen, bei denen die Bürgerinnen und Bürger Gespräch und Austausch suchen.

    Ich danke allen, die das Gesprächsangebot angenommen haben, aber auch all denen, die mir zwischenzeitlich ihre ganz persönliche Resonanz übermittelt haben. Auch wir als Linke brauchen einen Neustart in unserer Kommunikationskultur, schließlich ist unser früheres ‚Kümmerer-Image‘ zwischenzeitlich verkümmert und erscheint vielleicht auch heute etwas altbacken. Was wir aber wollen, ist ein unmittelbarer ‚Draht‘, mit dem wir Hilfe anbieten und selbst Erkenntnisse gewinnen.

    Heute befassen sich die Ost-Ministerpräsidenten mit der Stärkung der Infrastruktur in den ostdeutschen Regionen. Breitband ist wichtig, am wichtigsten aber ist, dass jeder einzelne Mensch Anschluss hat und bekommt: an das gesellschaftliche und berufliche Leben. Beim ersten großen ‚Aufbau Ost‘, der schöne Städte und ausgebaute Autobahnen bescherte, wurden unzählige Erwerbsbiographien und auch Menschen gebrochen. Aus diesen Erfahrungen müssen die Regierenden endlich die richtigen Schlussfolgerungen ziehen:

    Wir brauchen einen neuen Aufbruch für den Osten: Investitionen in den sozialen Zusammenhalt sind unentbehrlich für die Integration aller, Einheimischer wie Hinzugekommener, in die gemeinsame Gesellschaft. Das Wirtschaftliche muss gerade in den Regionen besser mit dem Sozialen, Kulturellen, aber auch dem Gesundheitswesen verbunden werden. Wir brauchen wieder einen wirklich öffentlichen Raum, in dem sich Menschen begegnen und wechselseitig bereichern können. Nur so lässt sich die Unkultur von Einsamkeit und Ellbogenmentalität überwinden und mehr Zufriedenheit schaffen.“

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