23.1 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Wanderausstellung „Die Rosenburg – Das Bundesjustizministerium im Schatten der NS-Vergangenheit“ im Bundesverwaltungsgericht

Anzeige
Werbung

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Werbung

    Vom 16. August bis zum 20. September 2018 wird die Wanderausstellung „Die Rosenburg – Das Bundesjustizministerium im Schatten der NS-Vergangenheit“ in der Kuppelhalle des Bundesverwaltungsgerichts (Simsonplatz 1, Leipzig) zu sehen sein.

    Die „Rosenburg“ in Bonn war von der Gründung der Bundesrepublik bis 1973 der Sitz des Bundesministeriums der Justiz. 2012 setzte das Ministerium eine Unabhängige Wissenschaftliche Kommission ein, die den Umgang der Behörde mit der NS-Vergangenheit in den Anfangsjahren der Bundesrepublik erforschen sollte.

    Nachdem im Oktober 2016 der Abschlussbericht der Forschungsgruppe unter dem Titel „Die Akte Rosenburg. Das Bundesministerium der Justiz und die NS-Zeit“ vorgestellt wurde, werden die Ergebnisse nun zum ersten Mal in einer umfassenden öffentlichen Wanderausstellung einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

    Ziel dieser Ausstellung ist es, die Erkenntnisse der „Akte Rosenburg“ einem breiten Publikum vorzustellen und dadurch das Bewusstsein für das historische Unrecht zu schärfen.

    Die Ausstellung gliedert sich in neun Bereiche. Jeder Ausstellungsbereich wird durch eine Stele repräsentiert, die sich in Form von Zeitzeugenberichten, Opfer- und Täterbiografien sowie beispielhaften Gesetzestexten dem jeweiligen Thema annähert. Die Stelen vermitteln an vielen Stellen die Doppelgesichtigkeit des Ministeriums: Sie stellen einer hellen Vorderseite eine dunkle Rückseite gegenüber.

    Einerseits das glänzende Expertentum vieler Juristen, andererseits deren dunkle Vergangenheit und tiefe Verstrickung in das NS-Unrecht. Dieser Eindruck wird durch die Ausstellungsgestaltung noch verstärkt. So vermitteln die gekippten und verzerrten Formen der Ausstellungswände ein Gefühl der Verstörung und Haltlosigkeit. Überdimensionale Bürolampen bringen sprichwörtlich ans Licht, was lange Zeit im Schatten lag.

    Die Ausstellung ist jeweils montags bis freitags von 8:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Zudem gibt es Sonderöffnungen am 18. und 19. August 2018 sowie am 8. und 9. September 2018 – jeweils in der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr.

    http://www.bmjv.de/rosenburg

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige