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Zur Geschichte der „Arisierung“ jüdischen Eigentums in Leipzig

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    In Ihrem Vortrag „‘[...] sie trugen keine Bedenken, Judengeschäfte zu arisieren und am allgemeinen Wirtschaftsaufstieg nach besten Kräften teilzunehmen.‘- Zur Geschichte der 'Arisierung' jüdischen Eigentums in Leipzig“ gibt die habilitierte Historikerin Monika Gibas Einblicke in den Begriff der "Arisierung" und den aktuellen Forschungsstand.

    An konkreten Leipziger Beispielen werden aktuelle Forschungsergebnisse vorgestellt, aber auch Forschungsdesiderate benannt. So wurde beispielsweise im Juli 1938 eines der traditionsreichsten und international erfolgreichen Unternehmen Leipzigs, die Tuchhandlung Gebrüder Heine, „arisiert“.

    Die nach Drangsalierungen zum Verkauf ihrer Firma und zum Verlassen ihrer Heimatstadt gezwungenen Eigentümer teilten das Los aller jüdischen Einwohner der Messestadt: Ausgrenzung aus der Gesellschaft, Vernichtung ihrer Existenzgrundlagen und Vertreibung aus der Heimat. Viele jüdische Bürger der Stadt wurden deportiert und ermordet.

    Monika Gibas kuratierte mehrere Ausstellungen zum Themengebiet Arisierung und leitet seit Januar 2012 den Fachbereich Geschichte und Öffentlichkeit am Institut für Geschichte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

    Donnerstag, den 27.09.2018, 18:00 Uhr, im Ratsplenarsaal des Neuen Rathauses.

    Der ursprünglich für den 27.9.2018 geplante Vortrag „Stadt und Kunst. Die Erwerbungen des Museum der Bildenden Künste Leipzig von 1837 bis 1937“ von Birgit Brunk muss leider entfallen. Wir bemühen uns derzeit um einen Ersatztermin im kommenden Jahr.

    Die neue Leipziger Zeitung Nr. 59 ist da: Zwischen Überalterung und verschärftem Polizeigesetz: Der Ostdeutsche, das völlig unbegreifliche Wesen

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