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Berufsakademie behauptet ihren Platz als wichtige akademische Bildungsstätte

Ein Jahr nach der verabschiedeten Gesetzesnovelle des Berufsakademie-Gesetzes im August 2017, in deren Folge sieben selbstständige Studienakademien zu einer Anstalt des öffentlichen Rechts zusammengeführt wurden, zieht die Berufsakademie Sachsen eine erste positive Bilanz.

„Durch das novellierte Gesetz wurde unsere Leistungsfähigkeit als tertiäre Bildungseinrichtung innerhalb der sächsischen Hochschullandschaft gestärkt. Wir sind dadurch in der Lage, dem starken Interesse der Wirtschaft an qualifizierten Absolventen und Absolventinnen mit anerkannten Abschlüssen noch besser gerecht zu werden“, sagt Prof. Dr.-Ing. habil. Andreas Hänsel, Präsident der Berufsakademie Sachsen. „Unsere Erfolgsindikatoren sprechen für sich: Die Immatrikulationszahl ist im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent angestiegen. Erneut konnten wir im Studienjahr 2017/2018 eine Vermittlungsquote von über 90 Prozent erreichen“, so Hänsel weiter.

„Diese Zahlen machen deutlich, dass die Berufsakademie ihren Platz als wichtige akademische Bildungsstätte in der sächsischen Hochschullandschaft behauptet. Damit ist das Ziel der Novellierung, die Berufsakademie zu stärken und sie als attraktive Anbieterin dualer Studienangebote weiterhin wettbewerbsfähig zu positionieren, erreicht.

Ein weiterer Punkt ist die Einrichtung einer zentralen Geschäftsstelle. Hierdurch werden verschiedene akademieübergreifende Themenbereiche verstärkt. Durch den neu eingeführten Bereich „Internationales“ wird den Studierenden der Austausch auch über die Landesgrenzen hinaus ermöglicht.“ sagt Dr. Eva-Maria Stange, sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst.

An der Umsetzung der Empfehlungen des Wissenschaftsrates aus dem Jahr 2014 zur Weiterentwicklung der Berufsakademie Sachsen wurde bereits in den vergangenen Jahren kontinuierlich gearbeitet. Die Gesetzesnovelle verbesserte die notwendigen Rahmenbedingungen jedoch deutlich. So können nunmehr die Belange der sieben Staatlichen Studienakademien besser koordiniert und damit die Effizienz aber auch die Sichtbarkeit der Berufsakademie insgesamt verbessert werden.

„Wir haben im letzten Jahr nicht nur bestehende Studienangebote weiterentwickelt, sondern diese mit neuen Studiengängen, wie betriebliches Ressourcenmanagement, Chemietechnologie, Digital Engineering, Lebensmittelmanagement, Life-Science Informatik sowie Systemgastronomie-Management gezielt erweitert. Dadurch sind wir in der Lage, zeitnah und flexibel auf den Bedarf der Wirtschaft zu reagieren. Neben organisatorischen Weiterentwicklungen ist es uns ebenfalls gelungen, die inhaltlichen Weichen für die Positionierung der Berufsakademie Sachsen innerhalb der Hochschullandschaft zu stellen “, bestätigt Hänsel abschließend.

Über die Berufsakademie Sachsen

Die Berufsakademie Sachsen mit ihren sieben Studienakademien in Bautzen, Breitenbrunn, Dresden, Glauchau, Leipzig sowie Plauen und Riesa bietet ein dreijähriges duales Studium in den Bereichen Wirtschaft, Technik sowie Sozial- und Gesundheitswesen in über 40 Studiengängen an. Die über 4.000 Studierenden werden sowohl in den Studienakademien als auch bei den jeweiligen Praxispartnern auf eine berufliche Tätigkeit vorbereitet. Nach erfolgreichem, dreijährigen Studium verleiht der Freistaat Sachsen einen anerkannten Abschluss „Bachelor“.

Dieser ist dem Bachelorabschluss der Hochschulen in jeder Hinsicht gleichgestellt. Die Studienerfolgsquote und insbesondere auch die Vermittlungsquote der Absolventen sind mit über 90 Prozent überdurchschnittlich hoch. Im Anschluss besteht für die Absolventen die Möglichkeit, ein Masterstudium an einer Hochschule aufzunehmen, sofern die entsprechenden Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind.

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Aus AfD-Sicht könnte da auch ein Kernkraftwerk rumstehen. Foto: Marko Hofmann

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