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Musik in Theater und Tanz aus Europa mit 11 Gastspielen auf 8 Leipziger Bühnen

Die euro-scene Leipzig startet am Dienstag trotz Kürzung mit Alain Platel

Am heutigen Dienstag wird das Theater- und Tanzfestival euro-scene Leipzig durch das szenische Konzert „Requiem pour L.“ („Requiem für L.“) des bekannten belgischen Choreografen und Regisseurs Alain Platel im Schauspielhaus eröffnet. Mit seiner Compagnie les ballets C de la B aus Gent und Musikern aus Afrika zeigt er eine Verbindung des Requiems von Wolfgang Amadeus Mozart mit afrikanischer Musik und widmet sich dem Thema des Todes. Das Stück ist mit rund 70 Aufführungen in 37 europäischen Städten eines der gefragtesten Gastspiele dieses Jahres.

Die euro-scene Leipzig findet vom 06. – 11. November 2018 zum 28. Mal statt. Rund 120 Künstler reisen nach Leipzig und zeigen 11 Gastspiele in 20 Vorstellungen und 8 Spielstätten, darunter 5 Deutschlandpremieren. Unter dem Motto „Bühnen – Klang – Welten“ widmet sich das diesjährige Festival dem Thema Musik in Theater und Tanz. Die Schirmherrschaft übernimmt Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig. Die Programmauswahl liegt in den Händen von Festivaldirektorin Ann-Elisabeth Wolff in Zusammenarbeit mit dem Künstlerischen Beirat.

Als ein Höhepunkt wird der Puppenbauer, Puppenspieler, Regisseur und Darsteller Nikolaus Habjan aus Wien mit seinem Solo „Böhm“ erwartet. Es widmet sich Karl Böhm, einem der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts, der auch mit dem Naziregime sympathisierte. Soeben wurde das Stück für den Nestroy-Preis 2018, dem wichtigsten Theaterpreis in Österreich, nominiert.

Nikolaus Habjan zeigt außerdem sein humorvolles Kunstpfeifkonzert „Ich pfeife auf die Oper“ sowie die ARTE-Filmaufzeichnung der Oper „Oberon“ von Carl Maria von Weber, die er 2017 an der Bayerischen Staatsoper in München inszeniert hat. Darüber hinaus ist ein breites Spektrum von Sprechtheater, Tanz und das zauberhafte Kinderstück „Une histoire de la musique“ („Eine Musikgeschichte“) der Compagnie zOrozora aus Grenoble zu erleben.

Die Hauptförderer sind die Stadt Leipzig und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Eine diesjährige Kürzung durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen belastet das Festival, das sich seit Jahren großer Anerkennung im In- und Ausland und einer fortwährend starken Auslastung erfreut, erheblich. Vertretungen der Gastspielländer sowie die Kulturpartner MDR Kultur und ARTE sind weitere Partner.

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Wenn sich das Weihnachtskarussell dreht, darf es in Leipzig auch verkaufsoffene Sonntage geben. Foto: L-IZ.de

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Die Philharmonie Leipzig präsentiert: Festliche Weihnachtsmusik im Gewandhaus
Das Leipziger Gewandhaus. Foto: Ralf Julke

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Mit ihren traditionellen Weihnachtskonzerten an den Feiertagen ist die Philharmonie Leipzig unter der Leitung von Prof. Michael Köhler auch in diesem Jahr im Gewandhaus zu erleben. Um den Konzertmeister und Solisten Holger Engelhardt erklingen unter anderem Mendelssohns Violinkonzert d-Moll sowie das Weihnachtskonzert des italienischen Barock-Komponisten Arcangelo Corelli. Zudem Tritt Sprecherin Carolin Masur als VIP-Gast auf. Sie liest aus „Nussknacker und Mäusekönig“, dazu erklingt die Nussknacker-Suite von Peter Tschaikowsky, gespielt von den Philharmonikern.
Forumtheater: „Voigt Weine – Tradition mit Zukunft“
Die sanierte Straßenfront des "Anker". Foto: "Anker" Leipzig

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Forumtheater stammt aus Brasilien. Die Zuschauenden werden eingeladen, gemeinsam mit den Schauspielenden zu diskutieren und nach positiven Veränderungsmöglichkeiten für die Figuren auf der Bühne zu suchen. Das Stück beschäftigt sich mit dem aktuellen Thema der immer größer werdenden, gesellschaftlichen Spaltung. Unterschiedliche Weltsichten, politische Ideen, Wünsche und Ängste prallen aufeinander.
Am 15. Juni 2019 auf der Parkbühne im Clara-Zetkin-Park: Kettcar Open Air
Kettcar. Quelle Andreas Hornoff

Quelle Andreas Hornoff

Nein, es war nie aus mit Kettcar. Klingt beruhigend, nicht wahr? Ändert aber auch nichts an der Tatsache, dass die Band für Jahre keinen Puls mehr spürte, im Straßengraben lag, ready to die oder keine Ahnung. Irgendwo aus dem eigenen Tourbus gefallen im riesigen Niemandsland zwischen Saarbrücken und Rostock, keine Tanke, nicht mal ein Autohof in der Nähe. Jetzt das neue Album „Ich vs. Wir“, hochpolitisch, präzise, Energie, fegt alles weg. JAOK, was zur Hölle ist denn hier passiert?
Der Stadtrat tagt: Verwaltung will sich für Prüfung einer Ring-S-Bahn einsetzen
Abstimmung im Stadtrat. Foto: L-IZ.de

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Für alle LeserIn einer stark wachsenden Stadt stellt die Verkehrsplanung eine der größten Herausforderungen dar. Schon jetzt ist klar, dass in den kommenden Jahren massive Investitionen in den ÖPNV bevorstehen. Zudem gibt es mittlerweile erste Ideen für einen zweiten City-Tunnel. Auf Vorschlag der SPD möchte sich die Verwaltung nun für die Prüfung einer Ring-S-Bahn einsetzen. Allerdings seien die Chancen einer Realisierung gering.