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SC DHfK Leipzig ehrt die besten Sportler des Jahres 2018

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    Wie bereits im Vorjahr schien die Sonne ein grün-weißes Herz zu haben. Auch bei der diesjährigen Sportlerehrung des SC DHfK Leipzig strahlte sie ungetrübt vom Himmel. Wie treffend, denn alle der am Sonntag anwesenden Topathleten des Traditionsclubs hatten sich 2018 ihren Platz auf der Sonnenseite des Sports durch hartes Training erarbeitet. In fünf Kategorien wurden die Besten des SC DHfK geehrt.

    120 Gäste aus Sport, Wirtschaft und Politik hatten sich im Mediencampus Villa Ida versammelt, darunter unter anderem namhafte Titelträger wie Welt- und Europameister, Olympia- und Paralympicssieger, Weltcup-Gewinner und Deutsche Meister. Für die diesjährige Ehrung wurden die besten Leistungen aus 2018 in den Ring geworfen – eine Jury wählte die erfolgreichsten NachwuchssportlerInnen, SportlerInnen sowie den/die beste TrainerIn.

    Die Jüngste im Gewinnerfeld hatte laut eigener Aussage so gar nicht mit dem Titel „Nachwuchssportlerin des Jahres 2018“ gerechnet. Lea Wipper, 17 Jahre alt, schnupperte im vergangenen Jahr erstmals olympisches Flair. Bei den Olympischen Jugendspielen in Buenos Aires belegte sie Rang 8, wurde außerdem Vierte bei der U18-EM in Ungarn und Deutsche Vizemeisterin. Trainingsfleißig sei sie, berichtet ihr Trainer, immer auf Verbesserungen ausgerichtet. „Für 2019 ist es mein Ziel, an der U20-EM teilzunehmen und mich langsam auf den 600 Gramm-Speer umzustellen“, sagte die Athletin des Leichtathletikzentrums.

    Sich immer weiter verbessern will auch Radsporttalent Felix Groß. Der 20-Jährige ist trotz seines jungen Alters ein fester Bestandteil des deutschen Bahnrad-Vierers, mit dem er Platz vier bei der WM holte. Doch auch im Einzelrennen machte der Leipziger 2018 auf sich aufmerksam: Militär-Weltmeister auf der Straße, U23-Europameister auf der Bahn.

    Groß‘ Sieg als bester Nachwuchssportler des SC DHfK Leipzig war bereits sein zweiter in Folge. „Etwas abgeschnitten von der Außenwelt“, wie er selbst sagte, erfuhr er über Facebook von seinem erneuten Triumph. Groß war am Samstag in Hongkong gelandet, wo diese Woche der letzte Weltcup für ihn und seinen Bahnrad-Vierer startet. „Es freut mich sehr, wieder mit meinen Leistungen überzeugt zu haben“, sagte Groß.

    Mit ihren Leistungen überzeugen konnte auch Melanie Gebhardt. Nach dem Vize-WM-Titel 2017 holte sie 2018 WM-Bronze im Kajak-Zweier (1000m) mit Sarah Brüßler. Dieses Ergebnis ist umso höher einzuschätzen vor dem Hintergrund, dass die 24-Jährige unmittelbar vor dem Rennen für zwei Wochen durch eine Erkältung flach lag. „Wir wussten nicht, was kommt, haben uns aber super darauf eingestellt“, sagte Gebhardt bei ihrer Ehrung als beste Sportlerin.

    Sportlich super eingestellt im Jahr 2018 war ebenfalls Peter Kretschmer. Dem Canadier-Spezialisten gelang mit Teamkollege Yul Oeltze das Kunststück, ihren EM- und WM-Titel von 2017 im C2 1000m zu verteidigen – und das mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg. 1990/1991 hatte das letztmalig ein Team geschafft. Wiederholungstäter Kretschmer grüßte und dankte per Videobotschaft für seinen Titel als bester Sportler und bat um Verständnis, aufgrund der Geburtstagsfeier seines Opas nicht da sein zu können.

    Ein gerührtes „Oh“ schwappte durch den Saal – übel nahm dem 26-Jährigen seine Abwesenheit niemand. Dafür war mit Kugelstoßer David Storl unter anderem ein frisch gebackener Hallenlandesmeister vor Ort. Storl hatte am Vortag mit 20,28 Meter souverän in Chemnitz gewonnen und damit gleichzeitig die Norm für die Hallen-EM in Glasgow geknackt.

    Gewinnen wollen die Bundesliga-Handballer des SC DHfK in der Rückrunde ebenfalls wieder häufiger und damit weiter in der Tabelle nach oben klettern. „Die Auszeichnung unseres Trainers André Haber als bester Trainer wird uns dabei Rückenwind geben“, sagte Geschäftsführer Karsten Günther, der stellvertretend den Preis in Empfang nahm und sich für die langjährige Treue Habers bedankte.

    „Ich spiele gleich noch die Verteil-Fee und bringe André den Preis nach Dessau“, so Günther. Dort belegte sein Team nach einem Sieg gegen TBV Lemgo Lippe den dritten Platz beim „Peugeot-Cup“. „Anschließend“, führte Karsten Günther fort, „geht’s für mich nach Köln zur Handball-WM, wo ich Franz Semper seinen zweiten Preis übergebe“.

    SC DHfK Präsident Bernd Merbitz nutzte die Sportlerehrung und lobte die Vielfalt und Breite des Vereins. „Der SC DHfK steht nicht nur für Tradition und Hochleistungssport, er steht gleichzeitig für exzellente Nachwuchsarbeit und Breitensport“, sagte Merbitz, der mit seinem Ausscheiden als Polizeipräsident Leipzigs Ende Januar vom – wie er sagt „Traditionsverein Polizei zum Traditionsverein SC DHfK wechselt“.

    Ehrengast Andreas Schumann, Referatsleiter Sportpolitik des Sächsischen Ministerium des Innern, würdigte die Erfolge der Sportler. Er betonte, dass der Erfolg des Vereins für ihn nur durch gute Trainer, starke Partner und engagierte ehren- sowie hauptamtliche Mitarbeiter möglich sei – ihnen sprach Schumann seinen Dank aus.

    Emotional und charmant umrahmt wurde die Sportlerehrung von Musiker Roman Petermann, der am Klavier zu einer gelungenen Atmosphäre beitrug.

    Die Sportler des Jahres 2018 des SC DHfK Leipzig im Überblick:

    Nachwuchssportlerin des Jahres
    1. Lea Wipper (Leichtathletik/Speer)
    2. Michaela Ebert (Radsport)
    3. Bianca Bogen (Triathlon)

    Nachwuchssportler des Jahres
    1. Felix Groß (Radsport)
    2. Franz Semper (Handball)
    3. Michael Schäffner (Schwimmen)

    Sportlerin des Jahres
    1. Melanie Gebhardt (Kanu)
    2. Annekatrin Thiele (Rudern)
    3. Romy Kasper (Radsport)

    Sportler des Jahres
    1. Peter Kretschmer (Kanu)
    2. Martin Schulz (Paratriathlon)
    3. David Storl (Leichtathletik/Kugelstoßen)
    3. Daniel Harnisch (Radsport)

    Trainer des Jahres
    André Haber (Handball)

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