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Der Umwelt zuliebe: Elektro-Transporter am UKL im Einsatz

Von Universitätsklinikum Leipzig

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    Sie sind noch Exoten auf den Straßen von Leipzig: E-Transporter. Einer von ihnen rollt seit Ende des vergangenen Jahres in Diensten des Universitätsklinikums Leipzig (UKL). Es handelt sich um einen elektrisch betriebenen "StreetScooter WORK". Das umweltfreundliche Fahrzeug wird meist für interne Transporte im UKL-Gelände genutzt, ist hin und wieder aber auch im Stadtgebiet im Einsatz. Seine Vorteile: Er ist eise, emissionsfrei und ziemlich praktisch.

    „Ein Fahrzeug mit Alternativenergie für unseren Fuhrpark war immer schon ein Thema bei uns“, erklärt Alf Engelmann, Fahrdienstleiter des UKL. Doch bei Erdgas oder Autogas seien die Investitionen für ein Leasingfahrzeug einfach zu hoch gewesen. Bei E-Autos wiederum gebe es nur wenige Anbieter im gewerblichen Bereich. „So sind wir auf DHL und ihren StreetScooter aufmerksam geworden, die dann auch ihre Eigenentwicklung bei uns vorgestellt haben“, so Engelmann. „Mit diesem Modell wollten wir es nun probieren, erst einmal geleast für zwei Jahre, sozusagen auf Probe.“

    Der Elektro-Transporter mit einem Laderaum von vier Kubikmetern und Schiebetüren an allen Seiten ist praktisch, robust und verzichtet auf Schnörkel. So sind einfache Reparaturen möglich.

    Transportiert werden unter anderem die interne Hauspost, Ausrüstungen für Veranstaltungen, Apothekenware, Sterilgut, aber auch dicke Aktenordner, die zur Archivierung oder Digitalisierung gebracht werden müssen.

    Rund 50 Kilometer fahren Engelmann und seine Mitarbeiter am Tag. „Dafür reicht eine Aufladung, selbst wenn im Winter wegen Licht und Heizung mehr Energie benötigt wird“, erläutert der Fahrdienstleiter. Auf 70 bis 80 Kilometer pro Stunde bringe es der rund 700 Kilogramm schwere „StreetScooter“, also völlig ausreichend für die gefahrenen Kurzstrecken. Dabei reicht ihm „normaler“ Strom aus der Steckdose, eine extra errichtete Station ermöglicht ein schnelles Wiederaufladen zwischendurch am Tag oder meistens über Nacht.

    „Nach ein paar ‚Kinderkrankheiten‘ anfangs läuft er nun stabil“, sagt Engelmann. Ob der Wagen am UKL bleiben werde oder ob ihm sogar noch weitere folgen werden, sei noch nicht entschieden, meint er. „Offen für diese Art von umweltfreundlichen Transportmitteln sind wir aber.“

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