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Kohlekonzern MIBRAG versucht weiterhin Besuch des Klimacamps zu kriminalisieren

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    Um 9.00 Uhr verhandelt das Gericht in Borna am Montag, den 8. April 2019 zwei weitere Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs, den das Braunkohleunternehmen MIBRAG gegen Besucher des Klimacamps gestellt hat. Mehrere Teilnehmende des Klimacamps Leipziger Land reisten im Sommer letzten Jahres mit dem Fahrrad an und wurden dabei von veralteten Online-Karten auf MIBRAG-Gelände geführt.

    Schon am 25. März 2019 wurde eine gleichlautende Anzeige eingestellt. Dem Angeklagten konnte kein Vorsatz nachgewiesen werden. Auch für die kommenden Verfahren rechnet Florian Teller vom Presseteam des Klimacamps mit einer Einstellung. „Das Sicherheitspersonal wurde von der MIBRAG angewiesen, verirrte Anreisende der Polizei zu übergeben anstatt ihnen den Weg zu weisen. Diese offensichtliche Kriminalisierung ist fehlgeschlagen.“

    Zahlreiche Teilnehmende entschieden sich 2018 mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Fahrrädern zum Klimacamp zu kommen. Die benutzten Karten wurden dem rasanten Wachstum des Tagebau-Geländes jedoch offensichtlich nicht gerecht. Einige Radfahrende verirrten sich auf ihrem Weg dorthin auf das nicht eingezäunte Gelände und wurden von Polizei und Werkschutz aufgegriffen.

    „Während das Dorf Pödelwitz weiter davon bedroht ist für den angrenzenden Kohletagebau abgebaggert zu werden, versucht die MIBRAG offensichtlich mit absurden Vorwürfen den Protest einzuschüchtern,“ so Teller weiter. „Der Konzern sollte lieber den kommenden Kohleausstieg effektiv und sozial gerecht umsetzen.“

    Das Klimacamp im Kreis Leipzig: Ein Interview, Impressionen und Aktionen am Wochenende + Videos & Bildergalerie

    Videoreportage: Ein Samstag im Braunkohleland vor Leipzig + Bildergalerie

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