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Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Fridays For Future solidarisiert sich mit Ende Gelände: Gemeinsam gegen die Klimakrise

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    Mit Sorge vernahmen wir die gemeinsame Pressemitteilung der Polizei Aachen und der Stadtverwaltung Aachen. Fridays for Future wird vor einer angeblichen “Strafbarkeitsfalle”, “gewaltbereiten Gruppierungen von Ende Gelände” und “Instrumentalisierung” gewarnt. Wir verstehen diese Pressemitteilung als Spaltungsversuch gegenüber der Klimagerechtigkeitsbewegung.

    Der „friedliche Protest“ von Fridays for Future wird gelobt, der zivile Ungehorsam von Ende Gelände wird diffamiert, trotz des friedlichen Aktionskonsenses, der sich gegen eine Eskalation ausspricht und auf die Unversehrtheit von Aktivist*innen und Polizist*innen achtet. Aktivist*innen von Fridays for Future werden explizit vor Ende Gelände gewarnt.

    Nicht erwähnt wird, dass wir (wie Ende Gelände) ebenfalls zivilen Ungehorsam leisten. Das wöchentliche Bestreiken der Schule ist ein bewusst gewählter Regelübertritt. Wir erachten zivilen Ungehorsam als legitime Protestform. Er ist zwingend notwendig zum Schutz unserer Zukunft im Angesicht des Voranschreitens der Klimakrise und des Versagens politischer Akteur*innen, konsequente Klimapolitik zu betreiben. Viele Errungenschaften unserer Gesellschaft, wie etwa das Frauenwahlrecht, wurden nur durch bewussten, massenhaften Regelübertritt erreicht.

    Sowohl Fridays for Future, als auch Ende Gelände und viele weitere Bündnisse und Akteur*innen sind Teil einer globalen Klimagerechtigkeitsbewegung. Viele Nichtregierungsorganisationen, wie zum Beispiel der BUND und 350.org, haben sich angesichts der Kriminalisierungsversuche bereits mit Ende Gelände solidarisch erklärt. Hiermit erklären auch wir uns auch solidarisch mit Ende Gelände und allen Menschen in ihrem friedlichen Protest gegen die Kohle.

    Innerhalb der Klimagerechtigkeitsbewegung bilden wir weltweit gemeinsam mit vielen weiteren Akteur*innen eine Einheit. Auch wenn wi verschiedene Aktionsformen haben, eint uns das gemeinsame Ziel und wir werden unseren legitimen Kampf für eine lebenswerte Zukunft so lange fortführen, bis ihr Schutz gewährleistet ist.

    Programm und Informationen über die Internationale Demonstration von Fridays For Future in Aachen

    Die Leipziger Zeitung Nr. 68 ist da: Game over! Keine Angst vor neuen Wegen

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