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Kunstministerium fördert Aufführungen von Festivalfilmen in ganz Sachsen

Von Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

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    Die bei den fünf Filmfestivals im Freistaat Sachsen aufgeführten Filme sollen künftig auch in Spielstätten außerhalb der Festspielorte gezeigt werden. Das Kunstministerium und der Filmverband Sachsen entwickelten dafür eine Filmtour, die mit den bisher selten gezeigten Streifen zu den Kinofreunden jenseits der Großstädte kommt. Das Programm wird in diesem Jahr mit rund 70.000 Euro und im kommenden Jahr mit mehr als 100.000 Euro gefördert.

    „Wir kommen mit der Filmtour zu den Menschen auch jenseits der Festspielorte. Dok-Filme, Kurzfilme, Kinder- und Animationsfilme, die bisher nur ein einziges Mal auf einem Festival gezeigt worden und sonst nur schwer ein Kino finden, kommen nun zu ihrem Publikum in ganz Sachsen“, erklärt Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange.

    Sie ergänzt: „Es ist ja nicht nur so, dass vielen wegen der Entfernung zu den Filmfestorten diese Werke vorenthalten blieben. Sachsens fünf von uns geförderte Filmfestivals erfreuen sich auch einer so starken Nachfrage, dass viele Vorführungen schnell ausverkauft sind. Nun bieten wir mit der Filmtour weitere Stationen an und sind gespannt, wie diese besonderen filmischen Werke angenommen werden. Die Menschen überall in Sachsen haben den gleichen Anspruch auf kulturelle Verwirklichung und die dafür nötigen Angebote. Diesem Anspruch wird die Filmtour gerecht.“

    Joachim Günther, Landesvorsitzender des Filmverbands Sachsen, betont: „Für uns ist die Tour Kern und Ausgangspunkt für ein langfristig angelegtes Programm, mit dem wir die Filmkultur jenseits der großen Städte insgesamt entwickeln möchten. Im nächsten Schritt wollen wir auch ständige und niederschwellige Angebote schaffen. Filminteressierte sollen dann jederzeit und überall die Möglichkeit haben gemeinsam Filmevents zu schaffen und Filmkultur aktiv zu leben.“

    Das Programm soll das Engagement von Kulturakteuren vor Ort stärken und die lokalen Akteure mit den Akteuren von Institutionen der Filmkultur vernetzen. Die Filmtour wird gezielt die Programme sächsischer Festivals und die Produktionen sächsischer Filmemacher verbreiten. Für das operative Geschäft wurde mit der Förderung durch das Kunstministerium beim Filmverband eine Koordinierungsstelle geschaffen.

    Diese sucht gezielt im gesamten Freistaat nach Partnern wie filmaffinen Einzelakteuren oder kulturellen Institutionen, um mit diesen Netzwerke aus filminteressierten Mitmachern aufzubauen. So wird neben der Aufführung von besonderen Filmen jenseits des herkömmlichen Kinoprogramms auch die Möglichkeit zur Begegnung und zum Austausch mit Filmemachern organisiert.

    Um die sächsische Filmkultur und die besonderen Festivalfilme auch jenseits der Metropolräume in Sachsen bekannt zu machen, wird ein Tourneeprogramm entwickelt und durchgeführt. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit den Organisatoren des Filmfests Dresden, des Neiße Film Festes, von DOK Leipzig, des Kurzfilmfestivals „kurzsuechtig“, des Filmfestival für Kinder und junges Publikum SCHLINGEL Chemnitz sowie der AG Kurzfilm und der AG Animationsfilm. Diese stellen aus ihrem Repertoire die Programmangebote für die Film-Tournee zur Verfügung.

    Die kulturelle Filmförderung gehört zu den Schwerpunkten der Kunstförderung des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Diese wird im Jahr 2019 erneut aufgestockt auf eine Fördersumme von insgesamt mehr als 2,3 Millionen Euro. Hinzu kommen die Projektförderung durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, die Instrumente der wirtschaftlichen Filmförderung und die Förderung durch die Mitteldeutsche Medienförderung GmbH.

    Enthalten sind in der Förderung auch fünf Preise des Kunstministeriums, darunter der Filmförderpreis der Kunstministerin. Das Preisgeld von zwanzigtausend Euro trägt dazu bei, das Filmfest Dresden zu einem der höchstdotieren Kurzfilmfestivals in Europa zu machen.

    Diese Maßnahmen werden möglich dank des vom Sächsischen Landtag genehmigten und mit Steuermitteln finanzierten Haushalts.

    Die Leipziger Zeitung Nr. 68 ist da: Game over! Keine Angst vor neuen Wegen

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