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Entscheidung des Welterbekomitees der UNESCO zur Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří erwartet

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    Am Sonntag, den 7. Juli 2019 feiert „So geht sächsisch.“ in der Saigerhütte Olbernhau das 25. Jubiläum der Saigerhüttenknappschaft. Dabei wird der Entscheidung des Welterbekomitees der UNESCO in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku zum Welterbetitel für die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří gemeinsam entgegen gefiebert. 19 Uhr wird die Entscheidung aus Baku auf Großbildschirmen bekannt gegeben. Dabei wird auch der Ministerpräsident Michael Kretschmer zu Wort kommen, der in Baku vor Ort ist. Der MDR Sachsenspiegel schaltet um 19 Uhr live nach Olbernhau, um über die Reaktionen auf die UNESCO-Entscheidung in Baku zu berichten.

    „So geht sächsisch.“ begleitet die Veranstaltung, die mit dem zeremoniellen Einzug von sechs Knappschaften in das Treibehaus beginnt. Gefeiert werden die gelebte erzgebirgische Bergbautradition zum Jubiläum der Saigerhüttenknappschaft in Olbernhau und der Weg der Bewerbung zum UNESCO-Welterbe.

    Der Ministerpräsident reist am Wochenende mit einer Delegation der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří zur 43. Sitzung des Welterbekomitees der UNESCO in die aserbaidschanische Hauptstadt Baku. Dort wird darüber entschieden, ob die Montanregion mit 17 Objekten auf deutscher und fünf auf tschechischer Seite in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen wird.

    Kretschmer hofft auf eine positive Entscheidung: „Ich bin in Baku dabei, um die Bewerbung zu unterstützen. Viele Menschen in der Region engagieren sich seit vielen Jahren für den Welterbetitel. Auch aus diesem Grund bin ich ein großer Fan dieser Bewerbung. Sachsen hat einen Großteil seines Wohlstandes, seiner Kultur und Tradition dem jahrhundertealten Bergbau im Erzgebirge zu verdanken. Die Einzigartigkeit der Montanregion verdient den Titel UNESCO-Welterbe.“

    Der Landrat des Erzgebirgskreises und stellvertretender Vorsitzender des Welterbe Montanregion Erzgebirge e. V., Frank Vogel wird in Olbernhau mit dabei sein.

    Er sagt zu der anstehenden Entscheidung: „Nach mehr als zehn Jahren intensiver Vorbereitung befinden wir uns nunmehr in der letzten und entscheidenden Phase unserer grenzüberschreitenden Titelbewerbung zum UNESCO-Welterbe. Mit der tschechischen Seite haben wir über die Jahre eine sehr gute Zusammenarbeit gepflegt. Sollte es in Baku zur Ernennung der Montanregion Erzgebirge zum UNESCO-Welterbe kommen, wird diese sicherlich zusätzliche Kräfte freisetzen und unseren Zusammenhalt in der Region noch enger werden lassen. Das wäre vor allem auch touristisch gesehen ein weiterer Meilenstein.“

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