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Gesundheitsministerin Barbara Klepsch begrüßt Entscheidung für Masernimpfpflicht im Bundesrat

Von Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

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    Sachsens Gesundheitsministerin Barbara Klepsch begrüßt die heutige Entscheidung des Bundesrates für das Masernschutzgesetz. »Wir brauchen eine Impfpflicht gegen Masern - und zwar jetzt. Die Masernfälle in diesem Jahr zeigen einmal mehr, dass wir mit Aufklärung nicht die erforderliche Durchimmunisierung von 95 % erreichen, die für die Herdenimmunität nötig sind. Es muss uns gelingen, die Masern auszurotten, denn sie sind eine hoch gefährliche Infektionskrankheit, die schwere Spätfolgen und manchmal sogar den Tod verursachen. Wir müssen alles dafür tun, um weitere Masernfälle zu verhindern«, betonte Gesundheitsministerin Barbara Klepsch.

    Die Pflicht für Kinder in Schulen und Kitas sowie pädagogisches und medizinisches Personal ist dafür der richtige Weg, weil hier die Gefahr der Ansteckung am größten ist. »Es geht mit der Impfpflicht um den Schutz der Gemeinschaft, denn wir müssen auch an diejenigen denken, die selbst nicht geimpft werden können wie Säuglinge oder chronisch kranke Menschen. Es geht um unsere gesellschaftliche Verantwortung«, so die Ministerin weiter.

    Die Ministerin verweist aber darauf, dass der entstehende Mehraufwand der Gesundheitsämter durch den Bund zu tragen ist. »Mit dem bestehenden Personal sei der Aufgabenzuwachs aktuell nicht leistbar. Hier muss der Bund für die Mehrkosten mit aufkommen«, so Klepsch abschließend.

    Unabhängig davon wird Sachsen alle Maßnahmen der Aufklärung und Information weiter ausbauen und verstärken. Denn nur so können Bedenken gegen Impfungen ausgeräumt werden. Zudem müssen niederschwellige Impfangebote ausgebaut werden. Sachsen hat in diesem Jahr mit dem Impfbus an Berufsschulen bereits ein Signal in diese Richtung gesendet.

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