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Intensive medizinische Behandlung: Elefantenkalb Bền Lòng in kritischem Zustand

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    Der Gesundheitszustand des acht Monate alten Elefantenbullen Bền Lòng bereitet dem Zoo Leipzig seit Wochenbeginn große Sorgen: Das Jungtier trinkt nicht genug, wirkt matt und weist besorgniserregende Blutwerte auf, die auf ein Problem bei der Leberfunktion schließen lassen.

    In den vergangenen Monaten hatte sich der Jungbulle, der anstelle von seiner Mutter Hoa von den Tanten Don Chung und Rani betreut und mit Ersatzmilch versorgt wird, zunächst gut entwickelt. Aufgrund der besonderen Herausforderung bei der Ernährung ohne Muttermilch wurden die klinischen Werte von Bền Lòng kontinuierlich überwacht, sodass die Veränderungen festgestellt werden konnten.

    Mit Auftreten der ersten Symptomatik zog die veterinärmedizinische Abteilung des Zoos zusätzliche Unterstützung von der Uni-Kinderklinik sowie dem Zentrallabor der Universität Leipzig hinzu, um die optimale Versorgung des jungen Elefanten sicherzustellen und Risiken in der Entwicklung zu reduzieren. Auf der Basis der Erfahrungen der Kindermedizin, den Laborwerten und den wenigen Erfahrungswerten auf dem Gebiet wurden die Ersatzmilch angepasst und Bestandteile ergänzt.

    „Gemeinsam haben wir wertvolle Erkenntnisse gewonnen, die zwischenzeitlich zu einer Stabilisierung geführt hatten. In den vergangenen Tagen haben sich das Allgemeinbefinden und die Werte jedoch erneut verschlechtert, so dass die Therapie neuerlich angepasst wurde“, erklärt Zootierarzt Dr. Andreas Bernhard.

    Nachdem Bền Lòng schrittweise seine Tanten Rani und Trinh kennengelernt und sich die Gruppe um Ziehmutter Don Chung etabliert hatte, ist seit August auch der 17- jährige Elefantenbulle Voi Nam in der kleinen Herde.

    „Don Chung hat bislang als Ersatzmutter ganze Arbeit geleistet und die Herde mit Blick auf die anstehende Geburt bei Rani im nächsten Jahr enorm viel gelernt. Jetzt müssen wir hoffen, dass die verbleibenden medizinischen Maßnahmen anschlagen und sich der kritische Zustand von Bền Lòng bessert“, schätzt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold ein, der das hohe Engagement von allen Medizinern und beteiligten Zoo-Mitarbeitern betont: „Hier wird seit Monaten hochengagiert gearbeitet und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln versucht, die schwierige Aufzucht von Bền Lòng zu meistern.“

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