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Kultur und Austausch: Interkulturelle Wochen ab 15. September

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    Unter dem Motto „Zusammen leben, zusammen wachsen“ beginnen am Sonntag, 15. September, die diesjährigen Interkulturellen Wochen. Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal wird sie in Vertretung von Verwaltungsbürgermeister Ulrich Hörning um 15 Uhr in der Alten Handelsbörse eröffnen.

    Bei der Eröffnungsfeier ist ein Musik- und Theaterprogramm „Freundschaft leben“ mit verschiedenen Leipziger Religionsgemeinden und dem Kinderchor der Oper Leipzig zu erleben. Ein Grußwort wird die sächsische Integrationsministerin Petra Köpping sprechen. Im Anschluss an die Feier besteht Gelegenheit zur Begegnung beim mittlerweile traditionellen „Markt der Köstlichkeiten“.

    Das Programm vereint rund 140 Veranstaltungsangebote, 5 Specials und 8 Ausstellungen. Daran sind insgesamt 100 veranstaltende Vereine und andere Organisationen beteiligt. „In diesem Jahr betonen die Interkulturellen Wochen die weitere Gestaltung des Zusammenwachsens der Leipzigerinnen und Leipziger mit und ohne Migrationsgeschichte“, hebt Leipzigs Verwaltungsbürgermeister Ulrich Hörning hervor. Zu seinem Dezernat gehört das Referat für Migration und Integration, welches die Veranstaltungsreihe koordiniert.

    „Ob im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit, in der Arbeitswelt oder auch bei Freizeit- und kulturellen Aktivitäten – die Aktionswochen zeigen viele Möglichkeiten auf, gemeinsam voranzukommen und gemeinsam zu lernen. Viele Angebote schauen aber auch über den nationalen Tellerrand hinaus.“

    Seit vielen Jahren aktiv dabei ist das Mütterzentrum Leipzig. Der interkulturelle Familientreff dieses Vereins lässt auch in diesem Jahr die „Musikarawane“ durch verschiedene Stadtteile ziehen – in Paunsdorf ist sie am 17., in Plagwitz am 18., in Grünau am 24. und in Thekla am 26. September. Familien mit Kindern werden in diesem Jahr mit der „Musikarawane“ nach Algerien reisen und Lieder und Geschichten von dort erleben.

    Schulklassen sind zu verschiedenen Aufführungen im Theater der Jungen Welt sowie zu Filmen und Diskussionen mit dem Landesfilmdienst Sachsen im Cineding eingeladen. Nach vorheriger Anmeldung können sie die altersgerechten Vormittagsveranstaltungen zu Migrationsthemen besuchen. So werden für junge Leute im Bus des Theaters der Jungen Welt beispielsweise „Geschichten vom Weggehen und Ankommen“ nach authentischen Berichten erzählt.

    Am 21. September gibt es um 16 Uhr Gelegenheit, die buddhistische Pagode in der Kamenzer Straße 1 bei einem offenen Nachmittag kennenzulernen. Die Nonne Tam Vien wird die Besucher durch den Außenbereich und den Gebetsraum führen und über das Gemeindeleben berichten.

    Aber auch andere Religionsgemeinden in Leipzig gewähren Einblicke in ihre Sichtweisen und Traditionen. So geht es am 16. September um 19 Uhr in einem Gespräch im Ariowitsch-Haus um Tod und Bestattungskultur in den verschiedenen Religionen. Im Podium sitzen unter anderem Landesrabbiner Zsolt Balla, Pfarrerin Taddiken von der Thomaskirche und Imam Umer Malik von der Ahmadiyya-Gemeinde Leipzig.

    „Handwerk trifft Integration“ ist das Motto des ersten Unternehmer/-innen-Frühstücks Leipzig am 24. September von 8:30 bis 13 Uhr in der Handwerkskammer zu Leipzig. Expertinnen und Experten beantworten dann Fragen der Unternehmen zum Thema „Beschäftigung von Zugewanderten“.

    In der Stadtbibliothek Südvorstadt ist am 26. September abends der Dokumentarfilm „Haus Tugendhat“ zu sehen. Er erzählt vom Schicksal der jüdischen Familie Tugendhat, die die gleichnamige Villa in Leipzigs tschechischer Partnerstadt Brünn bewohnte.

    Beim Interkulturellen Aktionszelt am 27. September ab 14 Uhr auf dem Augustusplatz stellen Vereine und Akteure der Integrationsarbeit ihre Angebote vor. Dazu gibt es Sport, Tanz und Spiel, Theater und Musik. So wird der Augustusplatz zu einem bunten Markt mit vielen Angeboten, auch für Kinder.

    Am Nachmittag des 28. September wird die Innenstadt vom Tischtennis geprägt sein. Die seit 2019 in Leipzig ansässige Stiftung des Internationalen Tischtennisverbands stellt ihre weltweite solidarische Arbeit an sechs Mitmachstationen vor. Für ein gemeinsames Spiel an Platten stehen auch Weltklasse-Tischtennissportler zur Verfügung.

    Zum Abschluss der Interkulturellen Wochen veranstaltet der Landessportbund Sachsen das Fußball-Turnier „Mit Fairplay Vielfalt verbinden“. Die Teams mit Sportlerinnen und Sportlern mit und ohne Migrationsgeschichte wetteifern um den Pokal des Sportbürgermeisters der Stadt Leipzig.

    Ebenso lädt für diesen Tag der Leipziger Chorverband zum interkulturellen Konzert „Gesang ist bunt“ ein, das Haus Steinstraße zeigt ein Theaterstück nach tansanischen Märchen, bei dem mehrere Generationen mitspielen, und der GewandhausKinderchor gestaltet gemeinsam mit den Little Singers of Armenia ein Brücken-Konzert, das um 18 Uhr im Gewandhaus beginnt.

    Das Gesamtprogramm der Interkulturellen Wochen liegt an vielen Stellen als Broschüre aus und ist auf der städtischen Internetseite www.leipzig.de/ikw zu finden.

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