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Leipzig ist idealer Ort für die Auseinandersetzung mit Stasi-Akten, Bürgerrechten und Demokratie

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    Die Stadt Leipzig begrüßt die Neu-Organisation der Stasi-Unterlagenbehörde und die damit verbundene Professionalisierung der Dokumentation und Forschung in den ostdeutschen Bundesländern. Oberbürgermeister Burkhard Jung sagte: „Wir wollen auf dem ehemaligen Matthäikirchhof in den nächsten Jahren ein ‚Forum für Freiheit und Bürgerrechte‘ entwickeln, in dessen Zentrum ein modernes und bürgeroffenes Archiv für die Stasi-Unterlagen steht.“

    „Dieser Ort soll die Erforschung und Auseinandersetzung mit der Stasi-Vergangenheit verbinden mit dem Nachdenken über unsere Demokratie. Hier soll ein Ort entstehen, der im Geist der Friedlichen Revolution von 1989 die Stadtgesellschaft zusammenbringt – ein Ort des Austauschs und vor allem ein Ort des Zuhörens in zunehmend tauben Zeiten.“

    Das Areal Matthäikirchhof ist bereits ein „Nationales Projekt des Städtebaus“ und wird vom Bund entsprechend unterstützt. Auf dem 1,6 Hektar großen Gelände am westlichen Rand der Innenstadt informieren bereits das „Museum in der Runden Ecke“ sowie die Außenstelle des Bundesbeauftragten für die Unterlagen der Staatssicherheit (BStU) über Arbeit und Machenschaften des ehemaligen DDR-Geheimdienstes.

    Der Bundestag hatte am Donnerstag entschieden, dass die Stasi-Akten ab 2021 in das Bundesarchiv integriert werden. Parallel soll die Struktur der Archive in den Bundesländern verschlankt und professionalisiert werden. Künftig soll in jedem ostdeutschen Bundesland ein modernes Archiv die Unterlagen sammeln, dokumentieren und erforschen – und vor allem den Bürgerinnen und Bürgern zugänglich machen. In Sachen gibt es bisher neben Leipzig in Dresden und in Chemnitz BStU-Außenstellen.

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