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Lina Ehrentraut erhält e.o.plauen-Förderpreis

Von Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
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    Lina Ehrentraut ist Preisträgerin des e.o.plauen-Förderpreises 2019. Der mit 2.500 Euro und einer Kleinplastik dotierte Preis wird alle drei Jahre von der Stadt Plauen und der e.o.plauen-Gesellschaft gemeinsam in Würdigung des Zeichners Erich Ohser vergeben und ist mit einer Ausstellung im Vogtlandmuseum verbunden.

    Sachsens Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange sagte anlässlich der Preisverleihung: »Die Stadt Plauen und die e.o.plauen-Gesellschaft stellen sich mit der Ehrung Erich Ohsers gegen das Vergessen. Wir erfahren heute, wie vergesslich die Gesellschaft sein kann und wie gefährlich diese Vergesslichkeit sein kann. Der Schöpfer des scheinbar harmlosen, vergnüglich-anarchistischen Paares Vater und Sohn war auch ein ausdrücklich politischer Künstler, der wegen seines Engagements und seiner Unbestechlichkeit Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung wurde.«

    Neben dem e.o.plauen-Preis, der berühmte Karikaturistinnen und Cartoonisten für ihr Lebenswerk ehrt, und dem Nachwuchspreis, mit dem sehr jungen Leuten ermöglicht wird, frühe Schritte auf die kunstinteressierte Öffentlichkeit zuzugehen, wird der e.o.plauen-Förderpreis an eine junge Künstlerin oder einen jungen Künstler verliehen.

    »Damit engagieren sich die Preisstifter beispielhaft für zeitgenössische junge Kunst und blicken dabei über die Stadtgrenzen hinaus. Das zeigt den Anspruch, zum geistigen Leben in ganz Sachsen und darüber hinaus beizutragen«, sagte die Ministerin. Die e.o.plauen-Förderpreisträgerin 2019 Lina Ehrentraut wurde 1993 geboren und studiert an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) Leipzig, Klasse Thomas Müller. Ihre Arbeit umfasst Gemälde, Zeichnungen, Comics, Illustrationen und andere angewandte Grafik wie Plakate.

    Dr. Eva-Maria Stange: »Mit Lina Ehrentraut hat die Jury eine Künstlerin ausgewählt, die wie der Namensgeber des Preises eine spitze Feder führt. Was Lina Ehrentraut indes deutlich von Ohser unterscheidet, ist ihre Sicht auf Frauen. Sie zeigt Bilder und Selbstbilder voller Kraft und weitab von äußerlich zugeschriebenen Standards der Erscheinung. Das ist eine sehr heutige Perspektive, die von der Vielzahl möglicher Formen des Selbst-Bewusstseins, der Lebens- und Beziehungsweisen spricht. Sie führt uns weg von stromlinienförmigen Vorgaben und hin zu konkreter Menschlichkeit, Persönlichkeit, Charakter.«

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