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XXIII. Theodor-Litt-Symposium: Bildung in Demokratie und Diktatur

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    Namensgeber der Veranstaltung ist der frühere Rektor der Universität Leipzig, Theodor Litt (1880 bis 1962), der, weil er von den Nationalsozialisten in seiner Tätigkeit behindert wurde, 1937 seinen Lehrstuhl aufgab. Als er nach dem Zweiten Weltkrieg auch von den Machthabern der sich entwickelnden SED-Diktatur in seiner Wirksamkeit stark eingeschränkt wurde, wechselte er 1947 in die West-Zone.

    Mit seinem Buch „Die politische Selbsterziehung des deutschen Volkes“ wurde er zum Begründer der politischen Bildung in Deutschland. Nach der Wiedervereinigung gelangte sein wissenschaftlicher Nachlass an die Universität Leipzig. Seither wird er alljährlich durch ein Symposium geehrt.

    Am Donnerstag, dem 26. und Freitag, dem 27. September wird im Zeitgeschichtlichen Forum in der Grimmaischen Straße über die politische Bildungsarbeit in den dreißig Jahren seit der Friedlichen Revolution Bilanz gezogen.

    Namhafte Institutionen wie die Deutsche Gesellschaft, deren Bildungswerk Sachsen, die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung, das Leipziger Schulmuseum, das Zentrum für Lehrerbildung und Schulforschung der Universität Leipzig und die Theodor-Litt-Gesellschaft wirken zusammen, um zu ermitteln, wie die freiheitliche Demokratie in unserem Land gestärkt werden kann.

    Namhafte Referenten aus allen Teilen der Bundesrepublik und dem Ausland befassen sich mit den Lehren, die aus den beiden Diktaturen des letzten Jahrhunderts gezogen werden müssen. Der prominente Historiker Professor Dr. Werner Weidenfeld wird mit seinem Vortrag über „Die DDR-Geschichte im öffentlichen und kulturellen Gedächtnis“ einen Beitrag zur Erinnerungskultur leisten.

    Die Bürgerrechtlerin Freya Klier wird mit Professor Dr. Krzysztof Ruchniewiz vom Willy-Brandt-Zentrum der Universität Breslau, Dr. Judith C. Enders von der Alice Salomom Hochschule Berlin und Dr. Jürgen Reiche vom Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig über den Umgang mit Demokratie- und Diktaturerfahrung diskutieren. Der Direktor des Leipziger Zentrums für Lehrerbildung und Schulforschung, Dr. Jürgen Ronthaler, beschäftigt sich mit den Herausforderungen, die die politischen Bildung für die Ausbildung der Lehrer bedeuten.

    Abschließend wird der Leiter des MDR-Studios Berlin, Tim Herden, mit Verantwortlichen der politischen Bildung darüber sprechen, welche Konsequenzen aus der zunehmenden Politisierung vieler Lebensbereiche in unserer Gesellschaft gezogen werden müssen.

    Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag um 10 Uhr und endet am Freitag um 13 Uhr 45. Der Eintritt ist frei.

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