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Mehr Schein als Sein: Wenn die Seele krank ist

Von Klinikum St. Georg gGmbH

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    Es gibt Krankheiten, bei denen weiß man gar nicht so genau wo es weh tut und trotzdem tut es weh: Traurigkeit, Ängste oder Kummer - solche Gefühle können so groß in einem werden, dass man sich schlapp und krank wie bei einer Influenza fühlt. Man sagt dann, dass die Seele krank geworden ist.

    Am 10. Oktober startet die Woche der Seelischen Gesundheit. Laut dem Aktionsbündnis, leidet fast jeder dritte Mensch im Laufe seines Lebens an einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung. Rund zehn Prozent der Fehltage bei den Berufstätigen gehen auf Erkrankungen der Psyche zurück. Weltweit zählen Depressionen, Alkoholerkrankungen, bipolare Störungen und Schizophrenien zu den häufigsten Erkrankungen. Gerade seit den letzten zehn Jahren machen psychische Erkrankungen auch in Deutschland einen immer größeren Anteil im Diagnose- und Behandlungsspektrum aus. Die Gründe hierfür sind komplex und sie werden von Epidemiologen gegenwärtig intensiv diskutiert.

    Mit der Zunahme der diagnostizierten und behandelten psychischen Erkrankungen wächst auch die Bedeutung von Prävention und Gesundheitsförderung in diesem Bereich. Die Förderung psychischer Gesundheit geschieht in erster Linie dort, wo die Menschen zusammen leben, also in den Familien, in Kindertagesstätten und Schulen, am Arbeitsplatz oder im Seniorenwohnheim. Gleiches gilt aber auch, wenn Erkrankung da ist. Die Therapie sollte in Verbindung mit dem persönlichen Umfeld erfolgen.

    „Und genau hier setzt auch das Konzept unseres Zentrums für Psychosoziale Medizin an“, sagt Dr. Peter Grampp Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Fachkrankenhaus Hubertusburg und führt weiter aus: „Als ein modernes regionales Therapiezentrum mit gemeindenaher sozialpsychiatrischer Ausrichtung, bietet es ambulante, teilstationäre und stationäre Behandlungen für nahezu alle psychischen Erkrankungen. Die Hilfsangebote sind individuell auf die Patienten abgestimmt und können flexibel zwischen den koordinierenden Bereichen angepasst werden, mit dem Ziel, dass sich die Patienten mit psychischen Erkrankungen vollständig begleitet fühlen, ohne bevormundet zu werden“.

    „Das Zentrum befindet sich gerade im Aufbau, aber unsere Patienten profitieren bereits jetzt von den bestehenden Strukturen, die unsere St. Georg Unternehmensgruppe von Hause aus mitbringt“ ergänzt Geschäftsführerin Dr. Iris Minde. Eine tiefere Vernetzung über einzelne Teilbereiche hinaus, in Kombination mit der Beratungsstruktur (Konsile) und den medizinischen Schwesterzentren sollen künftig die Kernstruktur des Zentrum bilden.

    Für die Patienten bedeutet dies konkret eine verkürzte Behandlungsdauer und ein besseres Leistungsangebot. „Es gilt sogenannte ‚vernetzte persönliche Hilfen‘ vor Ort zu schaffen. Damit erhält der jeweilige Hilfesuchende, unabhängig davon wo er ein Angebot sucht, die für ihn optimalen Hilfen. Psychosoziale Beratungen werden die Leistungen der somatischen Kliniken ergänzen“, erklärt Grampp.

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