Für kommenden Samstag, 23. November hat der Faschist André Poggenburg erneut eine Kundgebung in Leipzig-Connewitz angemeldet. Nach derzeitigen Informationen will das Ordnungsamt den Kundgebungsort weg vom linXXnet-Abgeordneten- und Projektebüro in Richtung Brandstraße Ecke Simildenstraße verlegen und damit so nah am linXXnet und so tief in Connewitz wie noch nie zuvor zulassen. Mehrere Versuche der Rechten in Connewitz und am linXXnet aufzulaufen waren in diesem Jahr bereits gescheitert.

Im Stadtteil formiert sich Protest. Das linXXnet selbst hat für den 23.11.2019 eine Demonstration „Schulter an Schulter gegen Faschismus“ angemeldet, die 10:00 am Connewitzer Kreuz starten soll. Diese soll in Hör- und Sichtweite zur rechten Kundgebung enden.

Juliane Nagel, Mitglied des Sächsischen Landtages und Teil des linXXnet-Kollektivs erklärt:

„Dass Poggenburg an die aktuellen aufgeheizten Debatten um linke Gewalt anknüpfen will, ist wenig verwunderlich. Genau wie andere konservative Akteure fokussiert er dabei den gesamten Stadtteil Connewitz und linke Politik an und für sich.Wir stellen uns gemeinsam und entschlossen gegen diese Hetze.

Connewitz ist ein Ort des antifaschistischen Widerstandes, linker Utopien und einer solidarischen Nachbar*innenschaft. Ein Stadtteil, der seit mehreren Jahrzehnten rechten und staatlichen Angriffen ausgesetzt ist und sich nicht unterkriegen lässt. Wir werden daher auch Samstag wieder zusammen kommen und deutlich machen, dass wir diese rechten Anfeindungen nicht hinnehmen werden.“

Mehr als 1.000 Menschen protestieren gegen Mini-Poggenburg-Kundgebung + Video

Schweinefleisch-Demo: André Poggenburg sagt mal wieder ab

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