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Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Ein Pflaster ersetzt auch für Wohnungslose nicht den Arzt

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    Auch in diesem Jahr gestaltet die Arbeitsgemeinschaft Recht auf Wohnen, unterstützt vom Chorus Peregrinus Leipzig, ein Friedensgebet innerhalb der ökumenischen Friedensdekade unter dem Thema „Ein Pflaster ersetzt den Arzt nicht“. Dazu sind die Leipzigerinnen und Leipziger und Gäste der Stadt am Montag, dem 18. 11. 2019, 17 Uhr ganz herzlich in die Nikolaikirche eingeladen.

    Die Leipziger Arbeitsgemeinschaft Recht auf Wohnen ist ein Zusammenschluss von freien Trägern der sozialen Arbeit und von Vertretern der Leipziger Stadtratsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke sowie des Sozialamtes der Stadtverwaltung. Die freien Träger der sozialen Arbeit helfen tagtäglich Menschen, die von Wohnungslosigkeit bedroht oder betroffen sind, dabei, wieder eigenen Wohnraum bzw. eine eigene Wohnung zu bekommen. Sie werden dabei von den Stadtratsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke politisch durch Anträge oder Anfragen unterstützt.

    Obwohl das Recht auf eine Wohnung in Deutschland verschiedentlich gesetzlich verankert ist, gibt es weiterhin Wohnungslosigkeit oder Menschen, die in akute Wohnungsnot geraten und denen deshalb geholfen werden muss. Gerade für diese Menschen ist der Zugang zu ärztlicher Versorgung besonders schwierig. Gemeinsam mit den Betroffenen suchen die Mitglieder der AG Recht auf Wohnen nach individuellen Lösungen. Wir stehen dafür ein, dass das Recht auf Wohnen als Menschenrecht auch wahrgenommen wird. In diesem Jahr wird der Schwerpunkt auf die bessere Vernetzung von Akteuren zur Sicherung der medizinischen Versorgung von wohnungslosen Menschen gesetzt.

    So ist zwar für wohnungslose Menschen eine notärztliche Versorgung bei lebensbedrohlichen akuten Erkrankungen gegeben, jedoch werden sie anschließend oft auf die Straße zurück entlassen.

    Bei einfachen Erkrankungen und Verletzungen wie Bronchitis, Ohrenschmerzen oder klassischen Infektionskrankheiten erfolgt eine Behandlung nur mit Krankenversicherung in einer Hausarztpraxis. Wenn Wohnungslose keine Meldebescheinigung und daher keinen Hausarzt haben, organisiert „medinetz“ als Netzwerk freiwillig ehrenamtlich tätiger Mediziner*innen im zusätzlichen Dienst derzeit einmal in der Woche – durch Spenden finanziert – Behandlungen.

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