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Schülerforschungszentren aus Halle, Pyrmont, Singen und Wuppertal ausgezeichnet

Expertenjury wählt Sieger bei Konzeptwettbewerb aus. In der Ausschreibungsrunde 2019 des Konzeptwettbewerbs Schülerforschungszentren haben sich vier Einrichtungen durchgesetzt. Sie erhalten jeweils 15.000 Euro Preisgeld.

Sieger im Wettbewerb 2019 sind die Forschungszentren aus Halle (Saale), Hameln-Pyrmont, Singen und Wuppertal. Insgesamt nahmen 35 Initiativen an dem von der Stiftung Jugend forscht e. V. und der Joachim Herz Stiftung ausgeschriebenen Wettbewerb teil. Schülerforschungszentren richten sich an Kinder und Jugendliche, die sich für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) interessieren. In den Zentren können sie ihre eigenen Ideen und Forschungsprojekte unter optimalen Bedingungen eigenständig umsetzen.

„Wir freuen uns sehr über die große Anzahl an Bewerbungen. Sie zeigt, dass das Erfolgsmodell Schülerforschungszentren deutschlandweit immer mehr Anhänger und Unterstützer findet“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Mit dem Wettbewerb fördern wir aktiv die bundesweite Neugründung dieser ‚Sportvereine für MINT-Athleten’. Mit unserer Kampagne haben wir in den vergangenen Jahren die Etablierung einer Vielzahl neuer Schülerforschungszentren anstoßen und unterstützen können. Diese außerschulischen Lernorte sind ein Alleinstellungsmerkmal des deutschen Bildungssystems und als effektives Instrument zur Förderung junger MINT-Talente ein wichtiges Element der Bildungskette vom Kindergarten bis zur Hochschule.“

„Schülerforschungszentren sind ein wertvolles Angebot für Jugendliche, die sich besonders für Naturwissenschaften interessieren. Und sie übernehmen eine wichtige gesellschaftliche Funktion. Denn eine fundierte MINT-Bildung ist gerade in diesen Tagen wichtig. Denken wir nur an Fridays for Future oder an die zunehmende Wissenschaftsskepsis“, sagt Dr. Nina Lemmens, Vorstandsmitglied der Joachim Herz Stiftung.

Die ausgezeichneten Projekte überzeugten aus unterschiedlichen Gründen: Bei dem bereits 2018 eröffneten Schülerforschungszentrum Halle lobte die Jury die konkreten Pläne, um in das regionale Bildungsumfeld hineinzuwirken. Das Schülerforschungszentrum Hameln-Pyrmont punktete mit einem überzeugenden Gesamtkonzept sowie mit der Tatsache, dass es schon beim Start die gesamte Bandbreite an MINT-Fächern anbieten wird.

Das Schülerforschungszentrum Singen beeindruckte insbesondere mit einem äußerst differenzierten Konzept sowie mit einem breiten regionalen Unterstützernetzwerk. Mit der sehr guten Einbindung anderer Schulen wie auch mit einer sehr schlüssigen und differenzierten Didaktik- und Selbstlernkonzeption konnte sich das Schülerforschungszentrum in Wuppertal durchsetzen.

Mitglieder der Jury unter dem Vorsitz von Dr. Sven Baszio sind Klaus-Peter Haupt vom Schülerforschungszentrum Nordhessen, die Jugend forscht Alumna Carina Kanitz, Dr. Roland Lentz von der Industrie- und Handelskammer Darmstadt, Dr. Jörg Maxton-Küchenmeister, Bereichsleiter Naturwissenschaften der Joachim Herz Stiftung, Helmut Ruf vom Schülerforschungszentrum Südwürttemberg sowie Dr. Dirk Stiefs vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt.

Verliehen werden die Preise bei der „Fachtagung Schülerforschungszentren“ vom 27. bis 28. Januar 2020 in Darmstadt. „Die Tagung hat sich zum zentralen jährlichen Treffpunkt der weiter wachsenden Szene der Schülerforschungszentren entwickelt, ein sehr passender Rahmen für die Preisverleihung“, so Dr. Jörg Maxton-Küchenmeister. Unter www.schuelerforschungszentren.de finden Sie weitere Informationen zum Konzeptwettbewerb und zur Tagung.

Mit ihrem besonderen Angebot fördern Schülerforschungszentren junge Talente in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) bestmöglich. Die Zentren greifen einen im Sport- und Musikbereich bewährten Ansatz auf, Talente über den schulischen Unterricht hinaus in ihrer Freizeit mit zusätzlichen Lernimpulsen und individuellem Coaching gezielt zu unterstützen.

MelderJugend forscht
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Für alle LeserAm 31. Oktober beschloss der Leipziger Stadtrat, in Leipzig den Klimanotstand auszurufen. Beantragt hatte das ursprünglich das Jugendparlament. Dennoch wurde am 31. Oktober heftig über die Begriffswahl diskutiert, als würde das Wort den Sinn des Antrags völlig konterkarieren. Aber auch einige Stadträte hätten wohl lieber einen Klimawandel, bei dem sie ihr eigenes Verhalten nicht ändern müssen. Oder gar reagieren müssen auf das Anliegen von Fridays For Future.
“Klang der Wende” – ein szenisches Chorstück über die Friedliche Revolution
Klang der Wende Logo

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Die Peterskirche Leipzig und die St. Katharinenkirche Hamburg möchten in diesem Jahr gemeinsam ein Chorprojekt mit 60 Laien-Sängern und -Sängerinnen aus Leipzig und Hamburg umsetzen, das sich mit Friedlicher Revolution, Wende und Wiedervereinigung beschäftigt. Über die Klänge der Zeit – Kirchenlieder, Pop und Punk, aber auch Improvisationen der Sprechchöre der Leipziger Montagsdemonstrationen – werden die Erlebnisse dieses einen Jahres deutscher Geschichte für die Teilnehmenden ebenso wie für das Publikum noch einmal spürbar gemacht.
Arbeitslose und prekär Beschäftigte bezahlen für die deutschen Arbeitsmarktreformen mit dauerhafter Verschuldung
Schuldnerquoten in Westsachsen. Karte: Creditreform

Karte: Creditreform

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Baudezernat will Planungen für Parkhaus und Neubau der Alten Elster unbedingt durchziehen
Der Parkplatz auf der Fläche des ehemaligen Schwimmstadions. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

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