4.7 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Trotz FridaysForFuture-Gespräch mit Siemens keine Entscheidung

Anzeige

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Anzeige

    Am heutigen 10. Januar protestierten erneut tausende Aktivistinnen und Aktivisten von Fridays For Future in über 40 Städten gegen die geplante Beteiligung von Siemens am Bau der Carmichael-Kohlemine in Australien. Parallel dazu führten Luisa Neubauer und Nick Heubeck von Fridays For Future Gespräch mit Joe Kaeser von Siemens.

    Nach diesem Gespräch ist keine Entscheidung von Siemens getroffen worden, ob sich das Unternehmen aus dem Klima-Killer Projekt „Adani-Kohlemine“ zurück ziehen wollen. Die Entscheidung wird für kommenden Montag erwartet.

    „Wir sind uns jetzt sicher, dass Siemens genau weiß, was auf dem Spiel steht. Wir erwarten daher weiterhin von Siemens ein klares Bekenntnis zu den Klimazielen von Paris, dies kann nur eine vollständige Abkehr vom Adani-Projekt bedeuten.” erklärt Luisa Neubauer, Aktivistin bei Fridays For Future.

    “Entscheidet sich Siemens nun trotzdem für eine weitere Beteiligung an der Carmichael-Miene kommt das einem Verrat nicht nur an ihren eigenen Klimazielen sondern auch an unser aller Zukunft gleich, denn Adani würde desaströse Konsequenzen mit sich bringen. Fraglich ist, ob dann noch das 1,5 Grad-Ziel erreichbar ist“, ergänzt Nick Heubeck, Aktivist von Fridays For Future.

    Bereits 60 Unternehmen haben ihre Zusammenarbeit mit dem indischen Konzern Adani beendet. Die Carmichael-Mine gilt als eines der umstrittensten Bauprojekten der Welt. Nach der Fertigstellung wäre die Adani-Mine eines der größten Kohlebergwerke der Welt, wodurch jährlich zusätzlich 705 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen würden.

    Durch den Bau werden Land und Kulturstätten australischer Ureinwohnerinnen und Ureinwohner zerstört. Zum Transport der Kohle nach Asien sollen jährlich über 500 Kohlefrachter durch das Great Barrier Reef fahren, was zu Beschädigungen dieses UNESCO-Weltnaturerbes führt.

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige