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Erwerbstätigkeit von Frauen in Sachsen

Von Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

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    Im Vorfeld des Internationalen Frauentages am 8. März äußert sich Sachsens Arbeitsminister Martin Dulig: »Ich danke allen Frauen für ihre Arbeit, die sie täglich leisten – ob im Beruf, in der Familie oder im Freundeskreis. Ohne ihre Arbeit würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren und deshalb ist jeder Tag Frauentag.«

    Sachsen hat bundesweit die höchste Beschäftigungsquote von Frauen: Rund drei Viertel der sächsischen Frauen sind erwerbstätig; bei den Männern sind es 80 Prozent. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes arbeiteten erwerbstätige Frauen in Sachsen deutlich öfter in Teilzeit (41 Prozent) als Männer (10 Prozent), zum Beispiel wegen der Betreuung von Kindern. Jede vierte Frau gab als Grund für die Teilzeitbeschäftigung an, dass eine Vollzeitbeschäftigung nicht zu finden war.

    Minister Dulig weiter: »In den vergangenen Jahren hat es Fortschritte in der Gleichstellungspolitik gegeben, zum Beispiel Gesetze für mehr Lohngerechtigkeit und für eine Frauenquote in Aufsichtsräten. Doch das Thema bleibt auf der politischen Agenda, denn es gibt noch einiges zu tun – beispielsweise bei der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder der Gleichstellung im Erwerbsleben. Auch mit Blick auf den Fachkräftemangel können es sich weder Unternehmen noch der öffentliche Dienst erlauben, Frauen unter ihrer Qualifikation oder unfreiwillig in Teilzeit zu beschäftigen.«

    Das mittlere Einkommen der vollzeitbeschäftigten Frauen ist geringer als das der Männer. Frauen sind nach wie vor häufiger in sozialen Berufen oder Dienstleistungsberufen als in technischen Berufen tätig. Nur etwas mehr als jede dritte Frau übt eine Führungsposition aus.

    »Einerseits unterliegen unsere Gesellschaft und unsere Arbeitswelt einem ständigen Wandel, andererseits halten sich traditionelle Rollenmuster. Das fängt bei der Berufswahl an und geht bis zur Entscheidung, wer ein Unternehmen oder ein Team führt. Diese Dinge müssen wir gemeinsam anpacken und Frauen unterstützen – und zwar an jedem Tag«, so Dulig.

    So selbstverständlich Vieles heute scheint: Bis vor 100 Jahren durften Frauen in Deutschland nicht wählen, bis vor 50 Jahren brauchten sie in Westdeutschland die Zustimmung des Mannes, wenn sie arbeiten wollten. Die heutigen Selbstverständlichkeiten mussten über einen langen Zeitraum hinweg erkämpft werden. Im Übrigen kann man den Internationalen Frauentag als Exportschlager Ost bezeichnen. Denn vor 1990 hat er im Westen Deutschlands keine wirkliche Rolle gespielt.

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