Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Wiederbewaldung auf großer Fläche: Sachsenforst pflanzt sechs Millionen Bäume

In den sächsischen Wäldern wird derzeit intensiv gepflanzt. Die Arbeiten an der frischen Luft und in ausreichendem körperlichen Abstand können glücklicherweise ohne erhöhtes Infektionsrisiko durchgeführt werden. Utz Hempfling, Landesforstpräsident und Geschäftsführer von Sachsenforst, informiert zu den wichtigsten Hintergründen.

Wiederbewaldung und Waldumbau

»Wir pflanzen in diesem Jahr gut sechs Millionen Bäume im sächsischen Landeswald«, betont Hempfling. Der Fokus der Pflanzungen liegt dabei eindeutig auf der Wiederbewaldung geschädigter Flächen. »Durch Stürme, Trockenheit und Borkenkäfer sind in ganz Sachsen in den vergangenen zwei Jahren mehrere tausend Hektar Kahlflächen entstanden«, verdeutlicht Hempfling. »Diese Wunden im Wald wollen wir schließen.«

»Die Wiederbewaldung ist uns Förstern eine Herzensangelegenheit. Nach den vielen Schäden freuen wir uns, dass eine neue Waldgeneration heranwächst«, sagt Hempfling, betont aber auch: »Mit der Wiederbewaldung wollen wir den intensiven Waldumbau in Sachsen hin zu vielfältigen Wäldern konsequent fortführen. Die nächsten Waldgenerationen sollen für die Herausforderungen des zunehmenden Klimawandels gut gewappnet sein. Dafür setzten wir auf arten- und strukturreiche Wälder mit geeigneten Baumarten.«

Breites Baumarten-Spektrum

Insgesamt 35 verschiedene Baumarten kommen dieses Jahr in den Waldboden. Gepflanzt werden vor allem heimische Stiel- und Trauben-Eichen (2,1 Millionen Stück) sowie Rot-Buchen (1,6 Millionen Stück) und Weiß-Tannen (0,8 Millionen Stück). »Eichen vertragen die extremeren Bedingungen auf größeren Kahlflächen verhältnismäßig gut und sind wichtige Baumarten der zukünftigen Wälder Sachsens«, erläutert Hempfling.

Aber auch viele andere heimische Baumarten wie Berg-Ahorn, Lärche oder Rot-Erle werden in sechsstelliger Stückzahl gepflanzt. Hinzu kommen viele seltene Baum- und Straucharten, welche die Biodiversität und Lebensraumvielfalt im Wald und an den Waldrändern erhöhen. Ergänzend verbreiten sich Birke, Weide oder Eberesche durch eine natürliche Verjüngung.

Pflanzung vs. Naturverjüngung

»Die natürliche Verjüngung von Wäldern hat viele Vorteile und ist erklärtes Ziel unserer Forstwirtschaft«, bekräftig Hempfling. »Insbesondere auf sehr großen Kahlflächen wird die Naturverjüngung einen beträchtlichen Umfang einnehmen.«

Auf großen Flächen sind die Wachstumsbedingungen für viele Baumarten sehr ungünstig, da der schützende Schirm älterer Bäume fehlt. »Den stärkeren Frost sowie intensive Sonneneinstrahlung oder Hitze können viele Baumarten, die wir pflanzen wollen, nicht vertragen. Hier werden zunächst Übergangswälder entstehen, die wir in Zukunft weiterentwickeln«, verdeutlicht Hempfling.

Aber nicht überall ist eine natürliche Verjüngung die beste Wahl. »Wo die geeigneten Baumarten nicht vorhanden oder diese in ihrer genetischen Vielfalt eingeschränkt sind, können in absehbarer Zeit keine stabilen Wälder entstehen«, so Hempfling. »Und auch auf Standorten, die besonders gefährdet sind – beispielsweise durch Bodenerosionen – oder wo eine schnelle Ausbreitung von Gräsern die Wiederbewaldung verhindert, ist aktives Handeln notwendig.« Neben der Pflanzung spielt auch die Saat geeigneter Baumarten, beispielsweise bei Eichen-Arten oder Weiß-Tanne, eine wichtige Rolle.

Pflanzungen im Frühjahr und Herbst

»Die meisten Bäume werden jetzt im Frühjahr gepflanzt. Insbesondere in den tiefergelegenen Gebieten Sachsens wurden bereits während des milden Winters viele Bäume gesetzt. In den Mittelgebirgslagen wird die Pflanzung noch bis in den Mai andauern«, erläutert Hempfling. »Aufgrund der immer häufigeren Trockenheit zu Beginn der Vegetationszeit werden zunehmend aber auch Pflanzarbeiten in den Herbst verlagert.«

Die höheren Niederschläge im März waren nach einem sonst sehr trockenen Winter für die laufende Pflanzsaison vorteilhaft. »Die Oberböden sind derzeit vielerorts gesättigt«, so Hempfling. »Jedoch reicht die Bodendurchfeuchtung je nach Standort meist nur einen halben Meter in die Tiefe. In Summe sind die in den vergangenen Jahren entstandenen erheblichen Niederschlagsdefizite noch nicht ausgeglichen. Die Wasserversorgung der Wälder bleibt weiterhin angespannt.«

Baumschulen und Saatgut

»Rund ein Drittel der im Landeswald gepflanzten Bäume werden in unseren drei landeseigenen Forstbaumschulen in Graupa bei Pirna, Heinzebank bei Marienberg und Kretscham bei Oberwiesenthal herangezogen« so Hempfling. »Die restlichen Forstpflanzen beziehen wir aus privaten Forstbaumschulen.« Auch das verwendete Saatgut wird vornehmlich aus dem Landeswald gewonnen und in einer eigenen Darre aufbereitet oder den Ansprüchen entsprechend aus geeigneten Regionen bezogen.

»In der deutschen Forstwirtschaft garantiert das sogenannte Forstvermehrungsgutgesetz, dass nur geprüftes und in seiner Herkunft nachweisbares Saatgut von hoher Qualität in den Handel kommt.« Dieses Saatgut stammt aus anerkannten Waldbeständen, die den hohen Anforderungen genügen. »Um der zunehmenden Nachfrage nach Saatgut nachzukommen, sind wir bemüht, den Anteil dieser Saatgutbestände zu erhöhen. Zudem arbeiten wir derzeit an einer Erweiterung der Herkunftsempfehlungen für verschiedene Baumarten, unter anderem für Eichen-Arten«, erläutert Hempfling das weitere Vorgehen.

Einschränkungen durch Corona-Pandemie

Die Maßnahmen zum Infektionsschutz im Zuge der Corona-Pandemie machen sich auch bei den diesjährigen Pflanzarbeiten bemerkbar. Neben den eigenen Waldarbeitern werden die vielen Bäume vor allem durch forstliche Dienstleistungsunternehmen gesetzt. Hier kommen auch viele Arbeitnehmer aus osteuropäischen Ländern zum Einsatz, die in der gegenwärtigen Situation nur sehr eingeschränkt einreisen können. »Wir versuchen die Ausfälle so gut wie möglich durch heimische Arbeitskräfte auszugleichen«, so Hempfling.

»Ich bedaure auch sehr, dass wir die vielen Pflanzaktionen, die wir für dieses Frühjahr mit Bürgern, Schülern und Familien fest geplant hatten, aufgrund des Infektionsrisikos absagen mussten«, zeigt sich Hempfling betroffen, fügt aber abschließend hinzu. »Soweit es die Bedingungen zulassen, werden wir aber im kommenden Herbst und im Frühjahr nächsten Jahres neue Aktionen zum Mitmachen anbieten.«

Ein Spiel auf Zeit: Die neue Leipziger Zeitung zwischen Ausgangsbeschränkung, E-Learning und dem richtigen Umgang mit der auferlegten Stille

MelderWaldBäume
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Unbekannte geben sich als falsche Gerichtsvollzieher oder Polizisten aus
Fahrrad-Gate hat Vertrauen gekostet und Ansehen der Polizei beschädigt
Raub und Landfriedensbruch – Soko LinX ermittelt
Umstellung auf Gelbe Tonne in mehreren Ortschaften
Corona-Virus Landkreis Leipzig: Aktuell 1.872 bestätigte Fälle (Stand am 26. November 2020 um 11 Uhr)
63. Ausgabe von DOK Leipzig: Viel Publikumszuspruch online und offline
Big Data im Weltraum: Uni Halle kooperiert mit führenden Forschungseinrichtungen Europas
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Verfassungsschutz: Rechtsextremismus in Sachsen weiter auf hohem Niveau
Sören Pellmann, seit 2009 Stadtrat in Leipzig und seit 2017 Bundestagsabgeordneter für Die Linke, übt Kritik an der Arbeit des Verfassungsschutzes in Sachsen. © Foto: Sören Pellmann

© Foto: Sören Pellmann

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Ausgabe 85, seit 20. November im HandelIn den vergangenen Jahren war es stets ein Ereignis, wenn der sächsische Verfassungsschutz im Frühling seinen Jahresbericht vorstellte – zumindest für Klimaaktivist/-innen, antifaschistische Gruppen, Unterstützer/-innen von Geflüchteten und ähnliche Akteur/-innen. Denn im Verfassungsschutzbericht konnten sie alle nachlesen, wie gefährlich ihre Arbeit für den Staat sei, während hingegen beispielsweise Pegida, die AfD und andere Teil des rechtsradikalen Spektrums stets weitgehend unter dem Radar der Behörde blieben. Auf sozialen Medien wie Twitter amüsierte man sich gemeinsam über die „lustigsten“ Passagen der jährliche Berichte.
Landeselternrat kritisiert Kultusminister: In der Pandemie-Zeit muss Schule flexibel sein!
Die Corona-Zeit ist auch für die Lehrer/-innen eine außergewöhliche Situation - und zusätzliche Belastung. Foto: privat

Foto: privat

Für alle LeserAm Montag, 23. November, ließ die „Sächsische Zeitung“ Sachsens Kultusminister Christian Piwarz zu Wort kommen und ihn erklären, wie er mit den Schulen jetzt in Zeiten der hohen Corona-Positiv-Zahlen umgehen will. Aber eine wirklich klare Linie in seinen Aussagen konnte der Landeselternrat nicht entdecken. Im Gegenteil: Es scheint mit den Gewurstel einfach munter so weiterzugehen.
Kopfschütteln aus dem Verkehrsdezernat: Superblocks lösen die Parkplatzprobleme in Anger-Crottendorf nicht
Einbahnstraßenvorschlag für Anger-Crottendorf. Grafik: Bürgerverein Anger-Crottendorf

Grafik: Bürgerverein Anger-Crottendorf

Für alle LeserIm Verkehrsdezernat der Stadt Leipzig freut man sich sogar, wenn Stadtbezirksbeiräte nicht nur die Verkehrsprobleme im eigenen Stadtteil besprechen, sondern sich auch Gedanken über mögliche Lösungen machen. So, wie es der SBB Ost jetzt zu den Stellplatzproblemen in Anger-Crottendorf gemacht hat. Aber in der Schaffung von Superblocks wird die Lösung wohl nicht liegen, wenn zu viele Haushalte in engen Wohnquartieren unbedingt ein Auto vor der Tür stehen haben wollen.
Leipziger Parents starten heute mit Fahrrad und Eiffelturm zum EU-Summit in Brüssel
Der Pariser Eiffelturm - weltweit bekanntes Wahrzeichen der Seine-Metropole. Foto: Patrick Kulow

Foto: Patrick Kulow

Für alle LeserFünf Jahre ist das Pariser Klimaschutzabkommen jetzt alt, mehr als zwei Jahre fordern die Parents for Future mit den Fridays for Future dessen konsequente Umsetzung, um die Erderhitzung auf 1,5°C zu beschränken. Kurz vor dem fünften Jahrestag der Unterzeichnung des Pariser Abkommens durch 195 Länder tagt der Europäische Rat und entscheidet dort über die konkreten Klimaziele für die EU bis 2030.
Forsa-Umfrage: 77 Prozent der Deutschen wollen den Pestizid-Ausstieg
Welche Insekten werden den massiven Pestizideinsatz überleben? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNoch läuft der Pestizid-Prozess in Bozen, mit dem auch der Autor von „Das Wunder von Mals“ zum Abschwören gebracht werden soll. Und das, obwohl die Folgen des massiven Pestizideinsatzes nicht nur in Südtirol zu besichtigen sind. Das Insektensterben hat längst die Mehrheit zum Umdenken gebracht, wie eine neue repräsentative Bevölkerungsumfrage zeigt.
Grafiken für eine bessere Welt: Der Irrsinn einer gedankenlosen Welt treffend in ironische Bilder gepackt
Captain Futura: Grafiken für eine bessere Welt. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser Dass dieses Deutschland irgendwie doch zusammengewachsen ist, merkt man nicht in der Politik oder den Medien. Da ist alles noch streng geteilt nach Wir und Die, nach Hüben und Drüben. Da herrscht institutionalisierte Selbstgerechtigkeit. Man merkt es erst, wenn man sich mit jüngeren Großstadtbewohnern unterhält, die sich in München und Hamburg, Leipzig und Berlin alle mit denselben Problemen herumschlagen. Den Problemen, die eine Alte-weiße-Männer-Welt ständig produziert. Und die Captain Futura in punktgenaue Grafiken verwandelt.
Tournee-Verschiebung: Sinatra & Friends – A Tribute To The World’s Greatest Entertainers
Quelle: Semmel Concerts

Quelle: Semmel Concerts

Aufgrund der unterschiedlichsten Sicherheits-, Gesundheits- und Einreisebestimmungen innerhalb Europas ist es aktuell nicht möglich, eine logistisch sinnvolle Lösung für die ab März 2021 geplanten Tourneetermine von „Sinatra & Friends“ umzusetzen. Bedingt dadurch wird die Tour in den September und Oktober 2021 verschoben.
Tanzproduktion „Schule des Wetters: Schnee“ als Stream zu erleben
Theater der Jungen Welt. Foto L-IZ.de

Foto L-IZ.de

Am 04. November hätte das neue Tanzstück „SCHULE DES WETTERS: SCHNEE“ Premiere gefeiert. Aufgrund der aktuellen Situation kann die Produktion leider nicht im Theaterhaus gezeigt werden. Am kommenden Wochenende wird das winterliche Theatererlebnis von 28.11., 15 Uhr bis 29.11. 20 Uhr allerdings als Stream zu sehen sein, Karten dafür können auf der Seite dringeblieben.de gekauft werden. Alle Informationen sind natürlich auch auf der Website des TDJW zu finden.
„Die Situation ist absolut skurril.“ – Marko Hofmann wird Trainer bei den Kickers Markkleeberg und muss abwarten
Marko Hofmann kehrt als Coach der Kickers-Männer auf die Markkleeberger Trainerbank zurück. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 85, seit 20. November im HandelStell dir vor, du wirst als Landesliga-Trainer verpflichtet – darfst aber nicht trainieren. Genau so ergeht es momentan unserem LZ-Fußballexperten Marko Hofmann. Ausgerechnet zwei Tage vor dem November-Lockdown bekam der 36-Jährige das für ihn bisher höchstklassige Traineramt bei den Männern der Kickers Markkleeberg angeboten. Er nahm diese Offerte an, doch war unmittelbar zum Nichtstun verdammt.
Mittwoch, der 25. November 2020: Corona-Beratungen dauern länger als erwartet
Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Archivfoto: Matthias Rietschel

Archivfoto: Matthias Rietschel

Für alle LeserBis zum frühen Abend konnten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsident/-innen offenbar nicht auf sämtliche Details der weiteren Corona-Maßnahmen einigen. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) warnt vor überlasteten Krankenhäusern im Freistaat. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 25. November 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.
UFZ-Forschung: Der Klimawandel stellt die Trinkwasserversorgung auch in Mitteldeutschland vor neue Herausforderungen
Die Rappbodetalsperre im Harz ist die größte Trinkwassertalsperre Deutschlands. Foto: André Künzelmann / UFZ

Foto: André Künzelmann / UFZ

Für alle LeserSchlechte Politik lebt davon, dass Menschen vergesslich sind. Dass sie sich gern einreden lassen, die Dinge würden sich schon von allein bessern, es brauche keine Sanktionen und Gesetze, um die Klimaerhitzung und das Artensterben zu stoppen. Obwohl jetzt schon überall sichtbar wird, wie die Folgen auch unsere Lebensgrundlagen angreifen. Und wenn unsere Talsperren sich aufheizen, ist das ganz und gar nicht gut für die Trinkwasserversorgung, warnt das Umweltforschungszentrum.
Wo bleibt mein Radweg? Ökolöwe startet Petition für Pop-up-Radwege in Leipzig
Pop-up-Radweg in Berlin. Foto: Ökolöwe

Foto: Ökolöwe

Für alle LeserIm Frühjahr, als der erste Shutdown tatsächlich weitgehend das städtische Leben lahmlegte, forderte der Ökolöwe schon einmal, die Stadt solle in dieser Situation mehr Platz für Radfahrer/-innen schaffen und an Hauptverkehrsstraßen Pop-Up-Radwege anlegen. Eine ideale Gelegenheit, der Verkehrswende neuen Schub zu geben. Doch das zuständige Verkehrsdezernat winkte ab. Jetzt startet der Ökolöwe eine Petition für mehr Pop-Up-Radwege in Leipzig.
Auszüge aus Francis Neniks „Tagebuch eines Hilflosen“ #53
The Times They Are a-Changin. Grafik: L-IZ

Grafik: L-IZ

Für alle LeserThe Times They Are a-Changin'... Als ich mich vor knapp zwei Jahren im Tagebuch mit der Zahl der Frauen im US-Repräsentantenhaus beschäftigt und einen kleinen historischen Vergleich angestellt habe, sah der so aus: 1989: 16 Frauen bei den Demokraten, 13 Frauen bei den Republikanern. 2019: 88 Frauen bei den Demokraten, 13 Frauen bei den Republikanern.
Menschen brauchen Orte der Begegnung: Die Leipziger Museen sollten schnellstmöglich wieder geöffnet werden
Im Museum der bildenden Künste. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDass es so viele Menschen gibt, die meinen, gegen die immer neuen Corona-Maßnahmen protestieren zu müssen, hat auch damit zu tun, dass nicht wirklich klar ist, was alle diese Maßnahmen eigentlich bewirken. Es fehlt die Stringenz. Wichtige Maßnahmen, die die Verbreitung des Virus wirklich einhegen könnten, wurden unterlassen. Andere machen wenig bis gar keinen Sinn. Und auch die Direktoren der Leipziger Museen haben eigentlich die Nase voll von dieser Symbolpolitik.
Die Diskussion um die 2-Milliarden-Euro-Haushalte der Stadt Leipzig für die Jahre 2021/22 kann jetzt beginnen
Torsten Bonew. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserAm Dienstag, 24. November, hat Leipzigs Finanzbürgermeister Torsten Bonew dem Leipziger Stadtrat den Haushaltsplanentwurf für die Jahre 2021 und 2022 vorgelegt. Das Arbeitsprogramm hat ein Gesamtvolumen von 2 Milliarden Euro im laufenden Haushaltsjahr und davon über 200 Millionen Euro pro Jahr für Investitionsmaßnahmen.