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Erst gefeiert, dann bestraft? SPD Arbeitsgemeinschaft lehnt Ausweitung der Arbeitszeit auf 12 Stunden ab

Von Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD
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    Die AfA (Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD) lehnt die per Rechtsverordnung vom Bundesarbeitsministerium beschlossene Ausweitung der Arbeitszeit auf 12 Stunden täglich bei gleichzeitiger Verkürzung der Ruhezeit auf neun Stunden für gerade jetzt geforderte Berufsgruppen kategorisch ab.

    Dazu erklärt Irena Rudolph-Kokot, Vorsitzende der sächsischen sozialdemokratischen Arbeitnehmer*innen: „Gerade noch wurden unsere Pflege- und Betreuungskräfte und alle anderen systemrelevanten Beschäftigten als Heldinnen und Helden gefeiert und bessere Arbeitsbedingungen für sie gefordert. Und was passiert? Nein, nicht mehr Geld wird gezahlt oder bessere Arbeitsbedingungen werden geschaffen.

    Ganz im Gegenteil, die Regierung verschlechtert die Lage für diese Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer massiv, indem nun bis über 60h /Woche Arbeit bei extrem kurzen Ruhezeiten ermöglicht werden. Das ist ein Schlag ins Gesicht der Menschen, die gerade auch so schon am Limit und darüber hinaus arbeiten und unser aller Überleben sicherstellen.“

    „Vor allem Beschäftigte ohne Betriebs- und Personalräte, die über die Mitbestimmung nun dazu verdonnert sind, das Schlimmste zu verhindern, sind schutzlos diesen Änderungen ausgesetzt. Für uns ist besonders unerträglich, dass diese Maßnahme aus einem sozialdemokratischen Ministerium kommt. Auch wenn sie für drei Monate befristet ist, so kann das gerade bei Arbeitgeber*innen neue Begehrlichkeiten wecken. Wir sagen ganz klar: Hände weg vom Arbeitszeitgesetz!“, so Rudolph-Kokot abschließend.

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