3.4 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Umweltbibliothek dauerhaft erhalten

Mehr zum Thema

Mehr

    Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat beantragt, dass die Stadt sich zum Erhalt der Umweltbibliothek Leipzig bekennt und dafür zunächst für die Haushaltsjahre 2020/2021 60.000 € zur Verfügung stellt. Außerdem wird die Erarbeitung eines Konzepts für eine dauerhafte Perspektive für die Umweltbibliothek gefordert.

    Hintergrund des Antrages ist, dass in diesem Jahr die Mittel zur Förderung der Umweltbibliothek von ursprünglich knapp 60.000 € auf 30.000 € halbiert wurden und damit ein dauerhafter Betrieb gefährdet ist. Bereits in der Vergangenheit wurde über die Finanzierung der Umweltbibliothek gestritten. Dabei hat sich die Stadt verpflichtet, auch eine Übernahme der Trägerschaft zu prüfen, was bislang jedoch nicht passiert ist.

    „Die Umweltbibliothek Leipzig ist eine der größten deutschen Umweltbibliotheken, die sich in freier Trägerschaft befinden. Sie hat zudem gerade im Bereich der Umweltbildung eine herausgehobene Bedeutung, was die zuletzt auch deutlich steigenden Nutzerzahlen zeigen. Der Klimawandel und aktuelle Probleme wie die anhaltende Trockenheit zeigen, dass Umweltbildung wichtiger denn je ist“ so Tobias Peter, Fraktionsvorsitzender und bildungspolitischer Sprecher.

    „Wir fordern den Oberbürgermeister auf, ein Konzept für eine dauerhafte Sicherung und Weiterentwicklung der Umweltbibliothek zu entwickeln. Eine Fortführung durch den Ökolöwen im Rahmen einer institutionellen Förderung ist für uns ebenso vorstellbar wie die Übernahme in eine andere kommunale Trägerschaft wie der Stadtbibliothek.“

    „Die Umweltbibliothek ist in ihrer Art einzigartig und auch ein Zeuge der Geschichte der Umweltbewegung in der DDR, die nicht unerheblich an der friedlichen Revolution beteiligt war. Gegründet 1988 durch die AG Umweltschutz beim Jugendpfarramt Leipzig ist sie als Reaktion auf staatliche Zensur und Desinformation fest in die Friedliche Revolution 1989 eingeschrieben. Auch aus diesem Grund muss es auch aus einem erinnerungspolitischen Kontext um eine langfristige Sicherung gehen.

    Die Umweltbibliothek ist in ihrer Art und Ausstattung einzigartig und arbeitet weit kostengünstiger als vergleichbare Bibliotheken. Der dauerhafte Erhalt ist daher geboten und eine Frage des Anstands“, so Jürgen Kasek, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion.

    Die neue Leipziger Zeitung Nr. 78: Wie Corona auch das Leben der Leipziger verändert hat

     

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ