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Offenes Seniorenhaus Plagwitz – VILLA übernimmt die Trägerschaft

Das Soziokulturelle Zentrum „Die VILLA“ ist der neue Träger des Seniorenhauses in der Karl-Heine-Straße 41 in Plagwitz. Der Verein „Seniorenhaus Selbsthilfe Leipzig Plagwitz e.V.“, welcher die Angebote seit 1996 organisierte, konnte die Betreibung allein nicht mehr leisten und löste sich auf.

Die VILLA führt das bestehende Konzept des Seniorenhauses weiter. Für die Leitung des Hauses ist nun die 58-jährige Betty Gruender verantwortlich. „Ich war jahrelang im medizinischen Bereich tätig und bin aktiv in der Gemeindearbeit.“, erzählt Frau Gruender zu ihrer Person. „Für mich ist die Arbeit mit den Seniorinnen und Senioren unglaublich spannend. Ich profitiere von der Vorarbeit des Vereins und den vielen ehrenamtlich Engagierten.“

Die Idee der VILLA mit Sitz im Zentrum von Leipzig passt ideal zum Seniorenhaus Plagwitz. »Bei uns steht das Begegnen im Mittelpunkt unserer Arbeit.« erklärt Oliver Reiner, Geschäftsführer des Soziokulturellen Zentrums. In der VILLA gibt es eine Vielfalt von Angeboten für alle Altersgruppen. „Die bisherige Arbeit des Seniorenhauses Plagwitz ist wertvoll. Viele Menschen nutzen sie. Wir erweitern sie unter aktiver Beteiligung der Senioren und Seniorinnen.“, bekräftigt Herr Reiner die Frage nach seinen Vorstellungen für das Haus.

Zum Haus gehören tägliche Veranstaltungen und Projekte und ein Raum zum Austausch für Seniorinnen und Senioren aus Plagwitz und den umliegenden Stadtteilen. Es ist eine offene Begegnungsstätte für alle mit dem Wunsch, in netter Runde zu plaudern, Kontakte zu knüpfen, zu tanzen oder gemeinsam einem Hobby nachzugehen.

Neben Volksliedersingen und Gedächtnistraining trifft sich regelmäßig die Wandergruppe oder es gibt den Sonntagskaffee, Lesungen oder Filmvorführungen. Seit dem 25. Mai ist das Seniorenhaus wieder offen, wenn auch aufgrund der aktuellen Lage noch sehr eingeschränkt. „Wir haben momentan ein begrenztes Angebot unserer Veranstaltungen.“, so Betty Gruender. „Unser hausinternes Hygienekonzept lässt aufgrund der Abstandsregeln nicht mehr als 15 Seniorinnen und Senioren zu den jeweiligen Angeboten zu.“

HINTERGRUND

Soziokulturelles Zentrum „Die VILLA“

Die Geschichte der VILLA begann im Frühjahr 1990. Seinerzeit besetzte eine Gruppe junger, engagierter Menschen die Stadtleitung der Freien Deutschen Jugend in Leipzig. Seitdem sind knapp 30 Jahre ins Land gegangen und mehr als 40 Vereine, Initiativen und Organisationen nutzen die Räume und Möglichkeiten des Soziokulturellen Zentrums in der Lessingstraße 7 in Leipzig. Es entstand eine Angebotsvielfalt, welche in Leipzig kein zweites Mal existiert: Über 100 Veranstaltungen und Angebote und deutlich über 1.500 Besucher die Woche sind eine stolze Bilanz.

Das Haus ist offen für jeden. Ein Begegnungsort für Menschen jedweden Alters und unabhängig von deren Herkunft. Ein Raum für eigene Ideen und Projekte. Für jeden Einzelnen eine Möglichkeit, seinem Anliegen einen Ausdruck zu verleihen.

Die Arbeit der VILLA richtet sich an ein breites Publikum. Hier werden Besucher zu Nutzern und agieren gemeinsam auch über Generationsgrenzen hinweg. Die VILLA schafft einen Freiraum für Kunst und Kultur, für gesellschaftliches und politisches Engagement in ihrem unmittelbaren Umfeld und über dessen Grenzen hinaus. Sie gibt durch ihre zentrale Lage und Konzeption auf verschiedene gesellschaftliche Bedingungen die richtige Antwort.

Die Vision der VILLA ist die gleichberechtigte, selbstbestimmte und engagierte Teilhabe von Menschen aus Leipzigan ihrer Nachbarschaft und der Gesellschaft. Mit der Initiierung verschiedener Angebote und Projekte aus den Bereichen Jugend, Soziales, Kultur und Bildung soll dies realisiert werden.

Träger des soziokulturellen Zentrums ist die VILLA gGmbH. Mit ihren knapp 50 Mitarbeitern ist sie zudem an anderen Standorten der Stadt Leipzig wie zum Beispiel mit dem KOMM-Haus in Grünau, dem Makerspace im Leipziger Norden oder dem Müzik.Stüdyo.74 im Leipziger Osten aktiv.

Die neue Leipziger Zeitung Nr. 79: Von Gier, Maßlosigkeit, Liebe und Homeschooling in Corona-Zeiten

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Foto: David Mark / Pixabay

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Foto: L-IZ.de

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Quelle: Cinémathèque Leipzig e.V.

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Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Cinémathèque Leipzig mit einem Filmprogramm am Christopher Street Day Leipzig, der vom 10. bis 18. Juli stattfindet. Unter dem Titel „Let’s talk about ***“ erkundet unser moderiertes Kurzfilmprogramm, wie sich unterschiedliche Animationsfilme mit dem Thema Sexualität auseinandersetzen.
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Foto: L-IZ.de

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Der Stadtrat tagt in der Kongresshalle am Zoo. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle Leser/-innenKurz vor der Sommerpause geht es im Stadtrat noch einmal zur Sache. Gleich drei Termine sind für diese und nächste Woche angesetzt; der erste davon heute am Mittwoch, den 8. Juli. Die L-IZ wird über ausgewählte Themen berichten. Ab circa 14 Uhr ist zudem ein Livestream verfügbar.
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Leipzigs neuer Baudezernent Thomas Dienberg (Grüne) und Gratulant Burkhard Jung (SPD) Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserIn Göttingen wurde Thomas Dienberg aus fachlichen Gründen vorfristig freigegeben; er konnte sich mit SPD-Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) nicht mehr auf gemeinsame Vorstellungen einer modernen Stadt einigen. Am 8. Juli 2020 stand der Grüne als einziger Kandidat zur Auswahl für die Nachfolge der scheidenden Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau (parteilos) für die Neubesetzung des Leipziger Amtes des Beigeordneten für Stadtentwicklung und Bau für die kommenden sieben Jahre.