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Psychiatrische Institutsambulanz löst Corona-Hotline ab und hilft in psychischen Krisen

Die Telefon-Hotline „Psyche in Not“ wird zum 8. Juni 2020 eingestellt. Die Hotline wurde eingerichtet, um Menschen jeden Alters Hilfestellung zu bieten, die sich aufgrund der Corona-Situation in einer psychischen Krise befinden. Wer Hilfe benötigt, kann sich an die Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) per Telefon unter 0341 864-1110 (Erwachsene) oder 0341 864-1301 (Kinder/Jugendliche) wenden.

„Zu Beginn der Corona-Krise konnten wir einen hohen Druck auf Menschen mit psychischen Erkrankungen feststellen“, so Prof. Dr. Katarina Stengler, Chefärztin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Helios Park-Klinikum Leipzig. „Die Nachfrage nach psychischer Beratung aufgrund der Corona-Pandemie ist in den letzten Tagen glücklicherweise immer weiter gesunken. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, die Krisen-Hotline einzustellen.“

In manchen Familien sei die Situation aufgrund von Corona-Beschränkungen an Schulen und Kindergärten sowie der besonderen Belastung der Eltern etwa durch Kurzarbeit oder Jobverlust weiterhin angespannt. „Wir bieten Unterstützung für die ganze Familie“, erklärt Dr. Andries Korebrits, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie.

Krisengespräche und Beratungen können in der Erwachsenen- bzw. Kinder-und Jugend-Institutsambulanz durchgeführt werden. Hier werden psychiatrische Notfallpatienten und Patienten in seelischen Krisensituationen sowie Patienten, deren psychische Erkrankung eine engmaschige, kontinuierliche Behandlung erfordert.

Erwachsene erreichen die Angebote unter: 0341 864-1110
Kinder und Jugendliche erreichen die Angebote unter: 0341 864-1301

Die neue Leipziger Zeitung Nr. 79: Von Gier, Maßlosigkeit, Liebe und Homeschooling in Corona-Zeiten

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