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Die zweite Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt wurde am Schloss Rochlitz eröffnet

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    Radwanderer können auf dem über 400 Kilometer langen Mulderadweg in Sachsen und Sachsen-Anhalt kulturhistorische Sehenswürdigkeiten entdecken und eine artenreiche Flora und Fauna erkunden. Um eine unvergessliche Reise entlang der Mulde zu ermöglichen, werden seit 2019 Fahrrad-Selbsthilfewerkstätten installiert. Die erste Selbsthilfestation am Mulderadweg wurde am 26. Juli 2019 eröffnet. Sie befindet sich vor dem 1848 errichteten Landgasthof Dehnitz bei Wurzen und liegt somit direkt am Radweg.

    Seit dem 10. Juli 2020 gibt es eine zweite Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt, die sich am „Blümchen Café“ vor dem über 1000-jährigen Schloss Rochlitz befindet. Die 1,34 Meter hohe Service-Station bietet ein umfangreiches Equipment an: Ob Reifenheber, diverse Schraubenzieher, Inbusschlüssel, Skateboard-Tools oder eine Luftpumpe mit Druck 10 BAR und Adapter für alle Ventile – der grüne Helfer steht für Erste-Hilfe-Maßnahmen am Fahrrad Tag und Nacht bereit. Über einen QR-CODE am Gerät gelangt man sogar zu Reparaturanleitungen.

    Bei der Suche nach der zweiten Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt am Mulderadweg standen drei Standorte zur Auswahl, die sich bereits im Jahr zuvor beworben hatten: Gasthof Rechenmühle, Erlebnishotel zur Schiffsmühle Grimma und Schloss Rochlitz. Bei der Online-Abstimmung auf der Homepage www.mulderadweg.de stimmten über 300 Teilnehmer ab, von denen sich 177 für Rochlitz entschieden.

    Dazu äußerte sich Frank Dehne, Oberbürgermeister der Stadt Rochlitz: „Mit großer Freude haben wir die Nachricht vernommen, dass Schloss Rochlitz nun eine Fahrrad-Selbsthilfestation sein Eigen nennen kann. Gerade jetzt gewinnt das Radfahren enorm an Bedeutung. Das möchten wir gern unterstützen und als touristischer Anbieter am Mulderadweg auch diesen Service zur Verfügung stellen.“

    Das Schloss Rochlitz befindet sich direkt am Mulderadweg und thront stolz und geheimnisvoll über der Zwickauer Mulde. Seine beiden markanten Türme sind nicht nur für Radfahrer bereits weithin sichtbar. Der Fluss als Lebens- und Handelsader war im Wandel der Zeiten immer untrennbar mit dem Schloss und seinen Bewohnern verbunden. Und auch heute ist die Mulde und der Mulderadweg ein wichtiger touristischer Baustein in der Region.

    Egal ob Groß oder Klein, Profi oder Gelegenheitsradler, Paare, Familien oder der Ausflug unter Freunden, der Radweg bietet für jeden etwas. So ergänzen sich Schloss und Radweg wunderbar und eine Vielzahl der Radtouristen nutzen die Gelegenheit, um dieses Schloss zu besichtigen, wo 1000 Jahre Geschichte spürbar werden.

    Sonderausstellung 2020 auf Schloss Rochlitz

    Zusätzlich zur Dauerausstellung „Fett, einäugig, revolutionär – Drei Wettiner für tausend Geschichten“ können Besucher bis zum 1. November 2020 im Schloss Rochlitz die Sonderausstellung „Drauf geschissen 2.0 – Eine kleine Kulturgeschichte des stillen Örtchens“ sehen. Die Präsentation widmet sich dem Thema Toilette und ihrem Drumherum mit Seriosität, ohne Effekthascherei, aber auch mit einem Augenzwinkern.

    Der kulturhistorische Bogen spannt sich von den Hochkulturen der Antike bis in unsere Tage. Viel Stoff bietet das Drumherum: Mordgeschichten, Parasiten auf Reisen, Juristerei sowie die Donnerbalkenromantik großer Armeen runden das Bild ab.

    Weitere Informationen: www.schloss-rochlitz.de

    Die Mulde – ein Fluss mit märchenhaftem Charme

    Die Mulde prägt ihre Umgebung schon seit dem Mittelalter. Ihr westlicher Arm entspringt in Schöneck, der höchstgelegenen Stadt des Vogtlandes, in einer Höhe von 770 Metern. In diesem Ort fließen die beiden Quellflüsse Rote Mulde und Weiße Mulde in der Talsperre Muldenberg zusammen und bilden so die Zwickauer Mulde, die ihren 167 Kilometer langen Weg vom Vogtland aus durch das Erzgebirge weiter bis zur Leipziger Tieflandsbucht fortsetzt.

    Die Freiberger Mulde, die auf dem Hauptkamm des Osterzgebirges in Tschechien entspringt, bildet mit einer Länge von 124 Kilometern den östlichen Muldearm. Folgt man der Freiberger Mulde von ihrer Quelle im tschechischen Moldau, führt sie einen durch das sächsische Burgenland, bis sie schließlich in Sermuth, einem Ortsteil von Colditz, mit der Zwickauer Mulde zur Vereinigten Mulde zusammenfließt.

    Bereits im Jahr 1994 begann der Tourismusverband „Sächsisches Burgen- und Heideland“ e. V. damit, den Mulderadweg touristisch aufzuwerten. Im Jahr 2008 wurde vom Verband eine Schwachstellenanalyse in Auftrag gegeben. Später wurde ein Beschilderungskonzept erarbeitet und von den beteiligten Landkreisen umgesetzt. Die touristische Vermarktung des Mulderadweges hat die Leipzig Tourismus und Marketing (LTM) GmbH im Jahr 2015 übernommen.

    Weitere Informationen: www.mulderadweg.de

    Montag, der 13. Juli 2020: Schulen im Normalbetrieb und Hochschulen vor ungewissem Semester

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