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Kinderarmut bleibt auch in Sachsen ein strukturelles Problem – aber die Staatsregierung unternimmt nichts

Susanne Schaper, Sprecherin der Linksfraktion für Sozialpolitik, erklärt zur heute veröffentlichten Studie der Bertelsmann-Stiftung „Kinderarmut – eine unbearbeitete Großbaustelle“: „Mehr als jedes fünfte Kind in Deutschland lebt in Armut – das sind 2,8 Millionen junge Menschen.“

„Kinderarmut ist auch in Sachsen ein strukturelles Problem: 12,2 Prozent der Kinder waren 2019 von Hartz IV-Leistungen abhängig. Ihre Zahl dürfte sich durch die Corona-Pandemie erhöht haben, vor allem Eltern durch die notwendigen Kita- und Schulschließungen gezwungen waren, zu Hause zu bleiben, und dadurch Einkommensverluste erleiden.

Eltern in prekären und schlecht bezahlten Jobs haben seltener die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, Rücklagen gibt es selten. Kinder aus armen Elternhäusern müssen infolge der Schulschließungen besonders große Bildungsverluste verzeichnen, weil die heimische Ausstattung zum Lernen oft nicht ausreicht.

Ich kann kein nennenswertes Engagement der Staatsregierung feststellen, um Kinderarmut zu verringern. Unsere Forderung, das Kurzarbeitergeld in der Coronakrise aufzustocken, hat die Koalition abgelehnt. Sie streitet auch nicht in Berlin für eine Kindergrundsicherung, wie wir sie schon lange fordern.

Für längeres gemeinsames Lernen, das soziale Ungleichheit in den Schulen verringern kann, hat sie sogar hohe Hürden aufgerichtet. Kinder haben ein Recht auf ein sorgenfreies Aufwachsen und Chancengerechtigkeit!“

Mittwoch, der 22. Juli 2020: Schon wieder tötet ein Lkw einen Radfahrer beim Abbiegen

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Es ist eine seit langem bestehende Tradition, dass das Hochschulsinfonieorchester (HSO) jährlich ein Gewandhauskonzert gibt – und zwar anlässlich des Todestages von Konservatoriumsgründer und Hochschulnamenspatron Felix Mendelssohn Bartholdy, der am 4. November 1847 – also vor 173 Jahren – starb.
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Für alle LeserAls am 28. September 2020 die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) den ersten Teilbericht zur Standortsuche (1) für ein Endlager für HAW (High Active Waste) (2) an das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) übergeben hat, regte sich in vielen Teilen der Bundesrepublik Deutschland deutlicher Widerspruch. Es sollen hier einige Fakten herausgestellt werden, die insbesondere den Widerspruch aus den ostdeutschen Bundesländern als berechtigt erscheinen lassen.
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Juliane Sophie Kayser: Franz und die Puppe auf Reisen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

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Mit Unterstützung des Karl May Museums Radebeul und des GRASSI Museums für Völkerkunde zu Leipzig präsentiert die galerie KUB die Ausstellung „Plakatiert! Reflexionen des indigenen Nordamerika“. Die Ausstellung wurde von Studierenden der Ethnologie und der Museologie an der Goethe-Universität Frankfurt kuratiert.