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Prof. Ursula M. Staudinger zur neuen Rektorin der TU Dresden bestellt

Von Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus
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    Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow hat Professorin Ursula M. Staudinger am Mittag offiziell zur neuen Rektorin der TU Dresden bestellt. Sie tritt die Nachfolge von Prof. Hans Müller-Steinhagen an, der die Universität zehn Jahre lang führte.

    Prof. Ursula M. Staudinger war Mitte März durch den Erweiterten Senat der Universität zur neuen Rektorin gewählt worden. Mit der offiziellen Bestellung zur Rektorin wird Frau Prof. Staudinger am 18. August das Amt für die kommenden fünf Jahre übernehmen. Ihre neue Wirkstätte ist Frau Prof. Staudinger nicht fremd. Bereits von 1999 bis 2003 war sie Professorin an der TU Dresden.

    Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow freut sich auf die Zusammenarbeit:

    „Mit Frau Prof. Staudinger übernimmt eine vielseitig erfahrene, international vernetzte und hoch kompetente Wissenschaftlerin die Führung der TU Dresden. Ich bin überzeugt, dass sich die Universität mit ihr an der Spitze erfolgreich weiterentwickeln und den Exzellenz-Status festigen und ausbauen wird. Dabei wird mein Haus sie nach Kräften unterstützen. Ich wünsche Frau Professor Staudinger eine glückliche Hand bei der großen Aufgabe, die TU in die Zukunft zu führen.“

    Hintergrund:

    Prof. Ursula M. Staudinger studierte von 1978 bis 1984 Psychologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und an der Clark University in Massachusetts. 1988 wurde sie an der FU Berlin promoviert, wo sie 1997 auch habilitiert wurde. Bevor Ursula M. Staudinger von 1999 bis 2003 als Professorin an der TU Dresden wirkte, war sie Projektgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin.

    Von 2003 bis 2013 war sie Vizepräsidentin der Jacobs University Bremen und Gründungsdekanin des dortigen Jacobs Centers on Lifelong Learning and Institutional Development. Ursula M. Staudinger ist eine weltweit anerkannte Alternsforscherin. Sie hat gegenwärtig eine Lebenszeitprofessur für soziomedizinische Wissenschaften am Columbia Aging Center der Columbia University in New York inne, das sie 2013 gründete.

    Seit 2012 ist Ursula M. Staudinger Kuratoriumsvorsitzende des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung. Sie ist Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, deren Vizepräsidentin und Foreign Secretary sie von 2007 bis 2017 war, sowie in zahlreichen weiteren zahlreichen weiteren nationalen und internationalen Institutionen und Netzwerken tätig.

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