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Schilddrüsenchirurgie: Quod est, quo vadis?

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    Er brachte das kleine schmetterlingsförmige Organ in der Helios Klinik Schkeuditz groß raus – Dr. Frank Steinert. Fast genau 20 Jahre wirkt der Mediziner bereits an der Helios Klinik Schkeuditz und zählt zu den führenden Chirurgen in Deutschland, wenn es um die Behandlung und Operation von Schilddrüsenerkrankungen geht.

    Gemeinsam mit seinem Kollegen, Professor Peter Lamesch, Chefarzt der endokrinen Chirurgie an der Helios Klinik Schkeuditz, hat Dr. Steinert die Schilddrüsenchirurgie maßgeblich vorangetrieben und weiterentwickelt. Mit großem Erfolg: Über 500 Eingriffe an der Schilddrüse erfolgen heute jährlich in der Helios Klinik Schkeuditz. Damit zählt sie zu den Top 20 Kliniken in Deutschland, wenn es um die Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen geht.

    Am 30. September dieses Jahres verabschiedet sich Dr. Frank Steinert nun in den wohlverdienten Ruhestand. Willkommener Anlass in einem eigens von der Helios Klinik Schkeuditz initiierten Symposium die Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen in den Fokus zu rücken und so das medizinische Wirken Dr. Steinerts zu würdigen.

    Das Symposium richtet sich dabei vor allem an niedergelassene, hausärztlich tätige Allgemeinmediziner, Internisten, Chirurgen und Ärzte anderer Fachrichtungen, die in ihrem Arbeitsumfeld mit Schilddrüsenerkrankungen konfrontiert sind. Die inhaltliche Ausrichtung des Symposiums wirft daher sowohl einen internistischen als auch einen chirurgischen Blick auf die Behandlung der Schilddrüse. Gleichzeitig zieht es ein Resümee, wagt einen Blick auf zu erwartende medizinische Entwicklungen und bietet den Gästen Anlass, das erweiterte Team der endokrinen Chirurgie an der Helios Klinik Schkeuditz um Professor Peter Lamesch kennenzulernen.

    Nach verschiedenen beruflichen Stationen in Berlin, Stendal und Dresden, fand Dr. Steinert seine berufliche Heimat im Jahr 2000 in der Helios Klinik Schkeuditz. Hier hat der Chirurg neben dem Schilddrüsenzentrum auch das hiesige Darmzentrum etabliert. Seit 2013 lenkt und leitet der gebürtige Crimmitschauer darüber hinaus die Geschicke der Klinik auch als Ärztlicher Direktor.

    Mittwoch, 2. September 2020, 17:00 bis 19:00 Uhr
    „Schilddrüsenchirurgie: Quod est, quo vadis?“
    Mediencampus Villa Ida, Poetenweg 28., 04155 Leipzig

    Hintergrund: Die Schilddrüse – kleines Organ mit großer Wirkung

    Das kleine schmetterlingsförmige Organ liegt an der Vorderseite des Halses unterhalb des Kehlkopfes und bildet wichtige Hormone, die sich vorwiegend stimulierend auf uns auswirken. Ist die Konzentration der Schilddrüsenhormone zu hoch, kann das zu Symptomen wie Nervosität, Schwitzen, Herzrasen, Schlaflosigkeit und Bluthochdruck führen. Man spricht von einer Überfunktion. Eine Unterfunktion bedeutet, dass die Schilddrüse zu wenig Hormone produziert. Sie geht einher mit einer zunehmenden Müdigkeit und Abgeschlagenheit.

    Schilddrüsenerkrankungen sind tatsächlich ausgesprochen häufig und können in jedem Lebensalter auftreten. Bei etwa jedem dritten Erwachsenen in Deutschland bildet sich im Laufe des Lebens mindestens eine krankhafte Schilddrüsenveränderung.

    Zu den häufigsten Schilddrüsenveränderungen zählt eine Struma – im Volksmund auch Kropf genannt. Ursache ist eine immer noch nicht optimale Jodversorgung in Deutschland; das Spurenelement ist essenziell für das Funktionieren der Schilddrüse. Gibt es einen Mangel an Jod, versucht die Schilddrüse dies durch Wachsen auszugleichen.

    Allerdings wächst die Schilddrüse meist nicht gleichmäßig, sondern nur bestimmte Areale vergrößern sich und es entstehen Knoten in der Schilddrüse; Knoten können „kalt“ (hormoninaktiv) oder heiß (hormonaktiv) sein. Heiße Knoten können Grund für eine Überfunktion der Schilddrüse sein. Symptome einer Überfunktion sind Nervosität, Schwitzen, Herzrasen Schlaflosigkeit und Bluthochdruck. Zunächst versucht man mit Hilfe von Medikamenten, die Überproduktion der Hormone zu hemmen und dadurch die Symptome in den Griff zu bekommen. Als Ergänzung kann eine Radiojodtherapie zum Einsatz kommen.

    In Abhängigkeit von der Größe, der Befunde und den Beschwerden sollte man eine Operation prüfen. Zur Vermeidung einer Unterfunktion nach einer vollständigen Entfernung der Schilddrüse müssen die Patienten lebenslang Schilddrüsenhormone einnehmen, die Dosierung wird individuell durch den behandelnden Arzt angepasst.

    Terminvereinbarung Schilddrüsenzentrum Helios Klinik Schkeuditz:
    Montag bis Freitag, 8:00 bis 16:00 Uhr
    T (0343204)-80-8112

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