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100-jähriger behält Selbstständigkeit durch teilstationäre Rehabilitation und gratuliert zum Geburtstag

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    Was ist das Geheimnis eines Hundertjährigen? Wenn man Werner Kruse fragt, antwortet er: „Ein geregelter Tagesablauf, viel Bewegung, Kultur und gesundes regelmäßiges Essen“. Werner Kruse ist 100 Jahre alt und versorgt sich selbst. Er putzt, kocht und kauft ein. Der ehemalige Klempner ist seit 55 Jahren in einem Sportverein, geht regelmäßig Schwimmen und liebt Theater und Konzertbesuche. Auch ein Herzschrittmacher kann ihn nicht stoppen.

    „Herr Kruse ist das Paradebeispiel eines agilen Seniors, das zeigt, wie Bewegung und mentale Aktivität sich positiv auf den Alterungsprozess auswirken können“, erklärt Dr. Claudia Schinköthe, Chefärztin der Klinik für Akutgeriatrie und Geriatrischen Tageskliniken in Eutritzsch und Grünau.

    Damit dies noch eine Weile so bleibt, nutzte Werner Kruse kürzlich das 15-tägige teilstationäre Angebot der Geriatrischen Tagesklinik am Standort Grünau und gratulierte auch gleich zu deren Geburtstag. Seit zehn Jahren werden hier Seniorinnen und Senioren wieder fit gemacht für einen selbstbestimmten Alltag zu Hause.

    In einer Gruppe von zehn bis zwölf Patientinnen und Patienten findet die geriatrische Rehabilitationsbehandlung statt. Sechs Stunden täglich von 8:30 bis 15 Uhr werden die Frauen und Männer ab 70 Jahren mit alters- oder krankheitsbedingten Behinderungen durch Schlaganfälle, Arthrosen, künstliche Gelenke oder vorausgegangene lange Krankenhausaufenthalte behandelt, mit dem Ziel eine Pflegebedürftigkeit zu vermeiden und die Selbstständigkeit zu verbessern.

    „Die Behandlung ist individuell abgestimmt und an Alltagzielen im Hinblick auf Beweglichkeit und Gedächtnistraining orientiert. Mit Hilfe von Physio- und Ergotherapie sowie Psychologen erhalten die Patientinnen und Patienten mehr Vertrauen in sich selbst und stabilisieren die angeschlagene seelische Situation“, ergänzt Dr. Schinköthe.

    „Die Etablierung der Tagesklinik am Standort Grünau vor zehn Jahren war ein wichtiger Schritt in der Versorgung der immer älter werden Bevölkerung. Das ganzheitliche Behandlungsprinzip aus einem Team von Ärzten, Pflegepersonal, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Psychologen und Sozialarbeitern wird gut angenommen. Das wünsche ich mir auch für die nächsten zehn Jahre“, freut sich Dr. Iris Minde, Geschäftsführerin der St. Georg Unternehmensgruppe.

    Wie wertvoll und wichtig die Tagesklinik für die Patientinnen und Patienten ist, zeigen zahlreiche Dankesschreiben, die das Team nach dem Aufenthalt bekommt. „Es ist eben die Generation, die noch Briefe schreibt. Seit zehn Jahren arbeiten alle Kolleginnen und Kollegen überaus engagiert sowie mit viel persönlichem Einsatz zusammen und tragen zum Erfolg der Tagesklink bei. Dafür danke ich ihnen sehr. Das herzliche Feedback der Senioren freut uns daher umso mehr“, resümiert Dr. Schinköthe, die schon den nächsten Brief in den Händen hält, Absender: Werner Kruse.

    Montag, der 14. September 2020: Nach dem Demosamstag ist vor dem Demosamstag

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