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Nächster großer Klimastreik in Grimma am 25. September geplant

Vor mehr als einem Monat, am 13.08. feierte die Ortsgruppe Fridays for Future Grimma ihren ersten Geburtstag, denn vor einem Jahr trafen sich schon mehr als 10 Jugendliche zum ersten Plenum. Seit dem haben sie an 3 globalen Streiktagen Demonstrationen auf die Beine gestellt, somit insgesamt mehrere Hundert Menschen auf die Straßen bekommen und einige andere Aktionen veranstaltet. Während der Corona-Pandemie wurde der Aktivismus in den letzten Monaten stark eingeschränkt, doch jetzt wurde die nächste Demonstration angekündigt.

Am 25.09.2020 findet der nächste globale Klimastreik statt und mit auf der Straße wollen die Grimmaer Aktivist/-innen sein. Starten soll die Demo 13 Uhr auf dem Marktplatz. Nach einer kurzen Anfangskundgebung soll es voraussichtlich über die Lange  Straße und die Leipziger Straße zum oberen Bahnhof zu einer Zwischenkundgebung gehen.

Mit den Redebeiträgen soll deutlich gemacht werden, was FFF Grimma unter anderem fordert. Danach wird der Demozug unter anderem über die Karl-Marx-Straße & Frauenstraße wieder zum Markt führen. Dort findet dann noch eine Art Sitzdemo statt, mit dem Rest des unterhaltsamen Programmes & Musik. Das Ganze wird natürlich corona-gerecht stattfinden, unter Einhaltung der Abstandsregeln und mit Maskenpflicht.

Obwohl die Corona-Pandemie den Aktivismus von Fridays for Future in den letzten Monaten stark eingeschränkt hat und die Klimakrise in Deutschland an vielen Stellen von der Bildfläche gedrängt hat, wird diese Katastrophe immer mehr zur Lebensrealität von Millionen Menschen. Die Corona-Krise hätte der Gesellschaft auch einiges gelehrt, findet eine der Organisator/-innen, Selina Manneck.

Nämlich auf die Wissenschaft zu hören, Krisen rechtzeitig zu bekämpfen und, dass gemeinsam jede Krise bewältigt werden kann. „Unsere Zeit, die Klimakrise noch einzudämmen, läuft täglich ab. Wir können es uns nicht leisten, jetzt nicht mit aller Kraft zu kämpfen und sollten so dringend handeln wie bei Corona, damit keine unumkehrbaren Schäden entstehen.“ fügt sie hinzu.

Die Bewegung steht für eine widerstandsfähige und klimagerechte Gesellschaft, was heißt, gegen eine Politik aufzustehen, die Profit der Wirtschaft höher wiegt als wissenschaftliche Erkenntnisse und den Rechten und Leben unzähliger Menschen.

„Mit ihrem Festhalten an der Kohle bis 2038, mit dem Abbau von zehntausenden Arbeitsplätzen in der Windenergie und dem klimapolitischen „weiter so“ im Konjukturpaket hat die GroKo unsere Zukunft und die Gegenwart der von der Klimakrise betroffenen Menschen im globalen Süden verkauft.“ stellt die Schülerin Nora Zieger klar. „Und sich außerdem deutlich gegen eine klimagerechte Gesellschaft gestellt.“

Aber nicht nur die Energiewende geht zu langsam: um das 1,5-Grad-Ziel einzuhalten braucht es eine EU, die ihrer historischen und globalen Verantwortung für Klimapolitik gerecht wird, eine auf Menschen statt Autos ausgelegte Mobilität, ein schnelles Ende der fossilen Energieträger in allen Lebensbereichen.

„Wie in dem einem Jahr Klimastreik gelernt, kommt dieser Wandel nicht von alleine.“ sagt Mira Zieger, die ebenfalls eine junge Aktivistin ist. “Wir müssen uns in Schulen, in den Betrieben, in Bewegungen zusammenschließen und vor Ort und weltweit gegen diese Ungerechtigkeit kämpfen und für eine klimagerechte, solidarische Zukunft streiken.“

Die Klimakrise ist dringlicher denn je und alle sind eingeladen, am 25.09. für die Zukunft der Erde und aller Menschen laut zu sein und gemeinsam für eine klimagerechte Gesellschaft zu streiken. Die Aktivist*innen finden: „Wir haben nichts zu verlieren, nur unsere Zukunft und eine klimagerechte Welt zu gewinnen.“

Mittwoch, der 9. September 2020: Reaktionen auf Moria aus Sachsen und Demo am Abend + Video

MelderFridays for future
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An der Talsperre Pirk (Vogtlandkreis) finden derzeit Arbeiten an der Burgruine Stein statt. Diese werden durch die Auszubildenden Wasserbauer der Landestalsperrenverwaltung Sachsen ausgeführt. Dabei lernen sie, Schäden an Bruchsteinmauern zu beheben. Die Arbeiten laufen noch bis zum 2. Oktober 2020. Für Besucher ist die Ruine in dieser Zeit gesperrt.
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Foto: IMMOCOM

Für alle LeserAuch bei der letzten Auswertung 2019 hatten die Leipziger Wohnungsgenossenschaften schon gemahnt: Man darf die Lage am Leipziger Wohnungsmarkt nicht überspitzen und dramatisieren. In ihren Wohnungsbeständen gäbe es jedenfalls noch genug freie Wohnungen. 2020 haben sich die Rahmenbedingungen noch weiter verändert. Die Bevölkerungszahl stagniert seit einem halben Jahr – auch durch Corona bedingt. „Leipzig verfügt über einen bezahlbaren Wohnungsmarkt ohne Anspannung“, meldeten die Wohnungsgenossenschaften am Montag.
Das Amt für Umweltschutz plant tatsächlich neue Schilder im Naturschutzgebiet Elster-Pleiße-Auwald
Die Paußnitz im südlichen Auwald. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIn diesem Jahr haben viele Leipziger/-innen nicht nur coronabedingt ihren Urlaub daheim verbracht, sie nutzten die sommerlichen Tage auch zum Aufenthalt im Auenwald. Und sie sahen einen Wald, dem es sichtlich schlecht geht. Nicht nur durch die anhaltende Trockenheit, auch durch die Rücksichtslosigkeit vieler Zeitgenossen, die den Wald zertrampeln und zerfahren. Was Stadtrat Marcus Weiss (Die PARTEI) ja dazu bewegte, einen entsprechenden Antrag zu stellen.
Erster Schritt zu einer neuen Straßenbahntrasse: Studie soll mögliche Straßenbahntangente Südsehne untersuchen
Heute bedienen noch die Buslinien 70 und 74 die mögliche künftige Straßenbahntrasse. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserAm 16. September wurde zwar die Beschlussfassung im Stadtrat aus Zeitgründen vertagt. Aber das Planungsdezernat macht jetzt tatsächlich ernst mit seinen Vorschlägen zu den Erweiterungen im Netz der Leipziger Straßenbahn. Eine der priorisierten Netzerweiterungen ist ja die sogenannte Südsehne. Und zu der ist jetzt eine Machbarkeitsstudie beauftragt.