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Schere des Ost-West-Einkommens in Werkstätten für Menschen mit Behinderung klafft ungebrochen auseinander

Von Sören Pellmann MdB

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    „Dass wir von einer Lohneinheit in Ost- und Westdeutschland weit entfernt sind, manifestiert sich auch bei den Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Während die Differenz 2014 noch 52,28€ betrug, wuchs diese bis 2018 auf 68,35€ an. Hier muss die Bundesregierung dringend nachsteuern und endlich die Ungleichbehandlung in den verschiedenen Regionen bekämpfen!“, erklärt Sören Pellmann, Leipziger Abgeordneter und Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Bundestagsfraktion Die Linke.

    „Mit einem Blick auf das durchschnittliche Arbeitsentgelt in Höhe von 228,93€ (West 2018) und 160,58€ (Ost 2018) offenbart sich allerdings das wirkliche Drama vieler Menschen mit Behinderung. Egal wo die Menschen mit Behinderung leben, ein menschenwürdiges und selbstbestimmtes Leben ist mit diesem Einkommen nicht möglich. Viel schlimmer noch: die Speiseversorgung der beschäftigten Menschen mit Behinderung muss aus diesem Entgelt bezahlt werden, weswegen den ostdeutschen Entgeltempfängern in WfbM oftmals weniger als 100€ Arbeitsentgelt übrigbleiben!

    Die coronabedingten Kürzungen des Arbeitsentgeltes verschärfen die Situation zusätzlich. Wer die UN-Behindertenrechtskonvention ernst nimmt, weiß, dass akuter Handlungsbedarf besteht, um diesen Menschen ein menschenwürdiges Leben zu garantieren.“

    Dienstag, der 15. September 2020: Autobahn-Testcenter gehen außer Betrieb

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