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Dresdner Gardinen- und Spitzenmanufaktur erhält Auszeichnung der Umweltallianz Sachsen

Von Sächsisches Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft

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    Umweltminister Wolfram Günther und Daniel Senf, Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Dresden (IHK) haben am Mittwoch (14.10.) der Dresdner Gardinen- und Spitzenmanufaktur M. & S. Schröder GmbH & Co. KG die Auszeichnungsurkunde der Umweltallianz Sachsen überreicht. Mit der Auszeichnung wird vor allem die Vorreiterrolle der Gardinen- und Spitzenmanufaktur bei verschiedenen Umweltleistungen gewürdigt. Sie wurde durch den geschäftsführenden Gesellschafter des Unternehmens, Dr. Sascha Schröder, entgegen genommen.

    Minister Günther würdigte das Unternehmen und die Umweltallianz: „Der Dresdner Gardinen- und Spitzenmanufaktur gratuliere ich herzlich zur aktuellen Auszeichnung. Das Unternehmen setzt auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz über die Vorschriften hinaus und zeigt damit vorbildlich, was möglich und sinnvoll ist.

    Das halte ich für umso bemerkenswerter, als die hiesige Textilproduktion seit langem in einem harten Wettbewerb steht. In diesem Sinne wünsche ich dem Unternehmen auf ganzer Linie viel Erfolg. Die Manufaktur und die rund 200 weiteren Unternehmen der Umweltallianz können auf uns als Partner bauen.“

    IHK-Vizepräsident Senf äußerte im Zuge der Auszeichnung den Wunsch, dass „besondere Umweltleistungen von Unternehmen, wie die der Dresdner Gardinen- und Spitzenmanufaktur, eine noch stärkere öffentliche Wertschätzung erhalten“.

    „Der erfolgreiche Ausgleich zwischen Ökonomie und Ökologie, zwischen Wettbewerbsfähigkeit und Umweltschutz ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen, was eine langfristige, verlässliche und kooperative Zusammenarbeit zwischen Freistaat und Wirtschaft voraussetzt“, betonte der Vizepräsident und appellierte daher auch an Umweltminister Günther, die Umweltallianz Sachsen gemeinsam weiterzuentwickeln und für weitere fünf Jahre fortzuschreiben.

    Die Dresdner Gardinen- und Spitzenmanufaktur M. & S. Schröder GmbH & Co. KG hat bei der produktbezogenen Ökotex-Zertifizierung in allen Kriterien bereits das höchste Level erreicht. Darüber hinaus gehört das Unternehmen zu den wenigen Textilherstellern, die dafür qualifiziert sind, sogenannte cradle-to-cradle-zertifizierte Produkte herzustellen.

    Damit stellt das Unternehmen ein hohes Niveau im Bereich der Kreislaufwirtschaft von Produkten sicher. Abgerundet wird das hohe Umweltengagement mit der mehrfachen Teilnahme am Projekt Ökoprofit. Hierdurch hat die Gardinen- und Spitzenmanufaktur über viele Jahre in erheblichem Maße Energie eingespart.

    Hintergrund Umweltallianz

    Die Umweltallianz Sachsen ist eine freiwillige Vereinbarung zwischen dem Freistaat Sachsen und der sächsischen Wirtschaft. Sie wurde im Jahr 1998 erstmals unterzeichnet. Ziele sind eine vertrauensvollen Kommunikation zwischen Staat und Wirtschaft mit der Bereitschaft zu kooperativen Lösungen sowie die Stärkung der Eigenverantwortung der Wirtschaft.

    Die Urkunde der Umweltallianz wird an sächsische Unternehmen verliehen, die freiwillige Umweltleistungen nach einem bestehenden Katalog erbringen und sich um die Auszeichnung bewerben. Weiterführende Informationen unter www.umweltallianz.sachsen.de.

    Hintergrund Dresdner Gardinen- und Spitzenmanufaktur

    1884 gründeten die Kaufleute Georg Marwitz und Carl H. Siegel die Dresdner Gardinen- und Spitzen-Manufaktur AG und lieferten Gardinen-, Spitzen- und Tüllstoffe in die ganze Welt. 1953 wurde das Unternehmen mit dem VEB Leipziger Spitzenfabrik und dem VEB Tüllfabrik Flöha zusammengelegt. Der neue Großbetrieb mit Zentrale in Dresden erhielt den Namen VEB Tüllgardinen- und Spitzenwerke Dresden, VVB Deko.

    Nach der Wiedervereinigung gingen Handelspartner und Absatzmärkte verloren. Bis 1994 kam die Produktion nahezu vollständig zum Erliegen. Die Treuhand fand 1995 mit dem Berliner Unternehmer Manfred Schröder einen Käufer. Zusammen mit seinem Sohn Dr.-Ing. Sascha Schröder baute er das Dresdner Traditionsunternehmen Stück für Stück wieder auf. Heute werden jährlich bis zu 200 Tonnen Spitze produziert und in alle Kontinente exportiert. Weitere Informationen finden sich unter www.dresdnerspitzen.de.

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