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Elf unbegleitete minderjährige Asylsuchende aus griechischen Flüchtlingslagern in Sachsen angekommen

Von Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
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    Rund 115 Asylsuchende u.a. aus dem zerstörten Flüchtlingslager Moria und weiteren griechischen Aufnahmeeinrichtungen sind heute auf dem Flughafen in Hannover gelandet und werden von dort auf die aufnehmenden Bundesländer verteilt. Der Freistaat Sachsen nimmt elf unbegleitete minderjährige Asylbewerber (UMAs) aus Afghanistan auf.

    Fünf UMAs werden in Chemnitz und sechs UMAS in Leipzig untergebracht und zwar in Einrichtungen, die sich besonders auf diese Zielgruppe spezialisiert haben und entsprechend qualifiziert sind, deren Ankommen, Betreuung und Integration zu gewährleisten.

    Integrationsministerin Petra Köpping: „Es stand nie in Frage, den geflüchteten Menschen aus Griechenland Hilfe und Unterstützung zukommen zu lassen. Darüber war sich die gesamte Staatsregierung sofort einig. Wir haben bereits im September sofort gemeinsam mit den sächsischen Kommunen signalisiert, dass wir in der Lage und bereit wären, Geflüchtete aufzunehmen. Wir haben unser Wort gehalten und ich freue mich, dass wir nun den unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden hier eine Perspektive mit Hilfe der Unterstützung durch kompetente Betreuerinnen und Betreuer bieten können.“

    Hintergrund:

    Anfang September zerstörte ein verheerendes Feuer das Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos. Mitte September einigte sich die Bundesregierung darauf, 150 UMAs sowie über 1.500 weitere Menschen in Deutschland aufzunehmen. Seit Ende September läuft dieser Prozess, der voraussichtlich noch bis Februar 2021 dauern soll.

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