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Sachsens Gestein heizt ein: Landesumweltamt erweitert Geothermieatlas

Von Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
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    Erdwärme wird als erneuerbare Energiequelle zum Heizen und Kühlen von Gebäuden in Sachsen immer beliebter. Seit dem Jahr 2000 ist die Anzahl der Erdwärmeanlagen von 357 auf 16.595 gestiegen. Dieses Jahr sind mit aktuell 900 Anlagen deutlich mehr errichtet worden als in den letzten zehn Jahren. Da waren es durchschnittlich 700 pro Jahr. Das teilte das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) heute anlässlich der Freischaltung neuer Erdwärmekarten im Geothermieatlas Sachsen mit.

    Mit den neuen Erdwärmekarten für Freiberg, Pirna und das Vogtland ist der Geothermieatlas um drei Gebiete erweitert worden und umfasst jetzt mehr als die Hälfte der Fläche Sachsens. Mithilfe der Karten lässt sich abschätzen, welcher Aufwand notwendig ist, um beispielsweise ein Einfamilienhaus mit Erdwärme zu beheizen.

    Die interaktiven Karten geben Bauherren, Planern und Fachfirmen eine erste Orientierung bei der Ermittlung der erforderlichen Bohrtiefe. Für die Tiefenstufen 40, 70, 100 und 130 Meter wird angezeigt, wie viel Wärme aus dem Erdinneren entzogen werden kann. Zudem besteht die Möglichkeit, zwischen den Varianten »nur Heizen« und »Heizen mit Warmwasseraufbereitung« zu wählen.

    Erdwärmeanlagen können zum Heizen und zum Kühlen von Ein- und Mehrfamilienhäusern, gewerblichen Gebäuden, Kitas oder Schulen genutzt werden. Sie sind eine umweltfreundliche Alternative zu fossilen Energieträgern und sparen im Vergleich circa 2,6 Tonnen CO2 pro Jahr ein.

    Die interaktiven Karten können im Geothermieatlas Sachsen abgerufen werden.

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