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Sächsische IHKs ziehen trotz Corona eine positive Ausbildungsbilanz

Von Industrie- und Handelskammern im Freistaat Sachsen

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    Der sächsische Ausbildungsmarkt musste 2020 im Zuge der Covid 19-Pandemie und ihrer Bekämpfung erwartungsgemäß Einbußen verkraften. So sank die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in den IHK-Betrieben des Freistaates gegenüber dem Vorjahr.

    Insgesamt haben sich landesweit 10.682 junge Frauen und Männer für eine duale Ausbildung in den zur IHK gehörenden Berufsfeldern entschieden. Das entspricht einem Rückgang von 697 Verträgen oder 6,1 % gegenüber dem Jahr 2019.

    Mit Blick auf die drei Kammerbezirke zeigen sich regionale Unterschiede. Im Einzugsgebiet der IHK zu Leipzig fiel der Rückgang mit 3,5 % am geringsten aus. Neu abgeschlossen wurden hier 2.983 Lehrverträge. Es folgen die IHK-Bezirke Chemnitz mit 3.620 Neuverträgen (- 6,8 %) und Dresden mit 4.079 Neuverträgen (- 7,4 %).

    Bei den TOP-5-Berufsfeldern mit den meisten Lehrverhältnissen hat es gegenüber dem Vorjahr hingegen kaum Veränderungen gegeben: Mit 2.267 wurden die meisten Verträge im Bereich des Handels abgeschlossen. Es folgen knapp dahinter mit 2.028 bzw. 2.026 Neuverträgen die Berufe der Metalltechnik und die Kaufmännischen Büroberufe. Abgerundet wird die Spitzengruppe von den Berufen der Hotellerie und Gastronomie (1.062) und der Elektrotechnik (942).

    Kristian Kirpal, Präsident der IHK zu Leipzig, zieht ein positives Fazit: „Dass die Ausbildungszahlen in Sachsen und der Region Leipzig trotz branchenübergreifender Belastungen durch die Corona-Pandemie im Jahr 2020 nur sehr moderat zurückgegangen sind, ist ein beachtliches und ermutigendes Ergebnis. Zumal wir deutlich unter dem bundesweit zu verzeichnenden Rückgang von -11 % liegen.

    Das verdeutlicht einmal mehr: Für die regionalen Unternehmen hat die Ausbildung ihres Fachkräftenachwuchses weiter allergrößte Bedeutung. Bemerkenswert ist zudem, dass eigenen Erhebungen zufolge 92 % der sächsischen Azubis ihre betriebliche Ausbildung in den IHK-Betrieben normal fortführen bzw. zeitweise durch Homeoffice ergänzen konnten.

    Dafür möchten wir den Personalverantwortlichen sowie Ausbilderinnen und Ausbildern unseren größten Respekt und Dank aussprechen. Der befürchtete Einbruch auf dem Ausbildungsmarkt konnte durch diese bemerkenswerte Gemeinschaftsleistung abgewendet werden. Das sollte jetzt für alle Beteiligten Ansporn sein, auch in diesem und den folgenden Jahren ein hohes Ausbildungsniveau aufrechtzuerhalten.“

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