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Die Bücherverbrennungen vom 7. und 8. März in Dresden mahnen uns, die Freiheit der Kunst zu schützen

Von Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus

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    Schon am 7. und 8. März 1933 fanden in Dresden auf dem Wettiner Platz erstmals Bücherverbrennungen statt. Dresden war auf diese Weise eine trauriger Vorreiter für die von Nationalsozialisten inszenierten Bücherverbrennungen, die später auch in vielen anderen Städten stattfanden. In Dresden zündeten SA-Trupps Bücherstapel unter anderem aus den Beständen der einstigen Volksbuchhandlung auf der Großen Meißner Straße und dem Verlagshaus der einstigen „Dresdner Volkszeitung“ an.

    „Die schändlichen Bücherverbrennungen mahnen uns alle, immer wieder für die Freiheit der Kunst einzustehen. Kultur ist Staatsziel in Sachsen, so steht es in der Landesverfassung. Und daraus leiten wir unter anderem die Aufgabe ab, Kultur für alle zu ermöglichen und sie vor Angriffen und ideologischer Instrumentalisierung zu schützen“, so Kulturministerin Barbara Klepsch.

    Dresden gehört deutschlandweit zu den ersten Städten, in denen derartige Inszenierungen stattfanden. Sie waren ein Schritt in die Richtung zur Gleichschaltung der Medien, des kulturellen und wissenschaftlichen Lebens. Am 8. März stürmte die SA das Verlagsgebäude der „Dresdner Volkszeitung“ am Wettiner Platz, die Schutzpolizei sperrte den Platz ab. Verbrannt wurden Zeitungen und Belletristik, Werke von politisch missliebigen Autoren, aber auch Flugblätter und Akten.

    Nicht nur politische Gegner waren den Nazis ein Dorn im Auge, sondern kritisches Denken überhaupt. „Kritisches Denken lässt sich aber nicht vernichten. Es ist vielmehr unverzichtbar für die Entwicklung einer freien Gesellschaft“, so Klepsch.

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