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„Präventionsphobie“ überwinden – weil Darmkrebsvorsorge Leben retten kann

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    Seit 20 Jahren wird im Darmkrebsmonat März regelmäßig an die wichtige Bedeutung der Prävention erinnert. Denn wird Darmkrebs früh erkannt, ist er in fast allen Fällen heilbar. Auch das von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierte Darmzentrum am Ev. Diakonissenkrankenhaus Leipzig unterstützt diese wichtige bundesweite Aktion und ruft dazu auf, die mögliche Scheu vor einer Darmspiegelung zu überwinden und regelmäßig zur Vorsorge zu gehen.

    Der diesjährige Darmkrebsmonat März steht unter der Überschrift „#Präventionsphobie – wenn die Angst vor der Darmkrebsvorsorge größer ist als die Angst vor dem Krebs“. Initiiert von der Felix Burda Stiftung wird diese Aktion wieder von zahlreichen Partnern getragen – darunter auch von den Bundesministerien für Gesundheit sowie für Bildung und Forschung.

    Das aktuelle Motto dieser Kampagne bringt die seit Jahren bestehende ambivalente Situation bei der Darmkrebsvorsorge auf den Punkt: Obwohl sich die Entwicklung eines bösartigen Tumors im Darm wirksam vermeiden ließe, gehen noch immer viele Menschen zu nachlässig mit ihrer Darmgesundheit um – und unterlassen den regelmäßigen Gang zur Vorsorge. Häufig geht es dabei auch um eine gewisse Angst oder Abneigung vor der Darmspiegelung, bei der das Innere des Dickdarms mit Hilfe eines speziellen Endoskops untersucht wird (Koloskopie).

    „Beim ersten Mal gehört vielleicht etwas Mut oder auch Überwindung dazu, sich dieser intimen Untersuchung zu stellen – aber jedes Zögern oder Unterlassen kann in diesem Zusammenhang durchaus eine Entscheidung über Leben und Tod sein“, sagt Dr. Shueb Mussa, der als Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie auch das spezialisierte Darmzentrum am Leipziger Diakonissenkrankenhaus leitet. „Denn es braucht im Normalfall mehrere Jahre, bis sich aus gutartigen Polypen ein Krebs entwickeln kann. Werden solche Veränderungen rechtzeig im Darm erkannt, können sie gleich bei der Vorsorgeuntersuchung entfernt werden, bevor ein größerer Schaden entsteht.“

    „Eine Darmspiegelung tut nicht wirklich weh. Außerdem überwiegt der zu erwartende Nutzen die sehr geringen Risiken oder Nebenwirkungen der Untersuchung um ein Vielfaches, zumal auf diese Weise auch schon eine effektive Therapie von Krebsvorstufen möglich ist“, ergänzt Dr. Ralph Stephan, der als Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie und Onkologie im Leipziger Diako über viel Erfahrung bei der Durchführung von Darmuntersuchungen verfügt. „Dass im Vorfeld der Darm gereinigt werden muss, ist sicher unangenehm und auch mit etwas Aufwand verbunden. Aber was macht das schon, wenn man dank einer regelmäßigen Vorsorge letztlich nicht an Darmkrebs erkrankt.“

    Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten in Deutschland. Nach Angaben der Felix Burda Stiftung sterben hierzulande jährlich mehr als 24.000 Menschen an der Krankheit. Damit ist Darmkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung und die zweithäufigste Todesursache in Deutschland.

    Bei der Darmkrebsvorsorge spielt die Darmspiegelung eine zentrale Rolle. Bei Männern wird sie ab dem 50. Lebensjahr empfohlen und von der Krankenkasse übernommen, bei Frauen ab dem 55. Lebensjahr. Sofern erbliche Risiken bestehen, sollte in der Regel zehn Jahre vor dem Erkrankungsalter des nächsten Verwandten mit der Darmkrebsvorsorge begonnen werden.

    Werden bei der Darmspiegelung keine Auffälligkeiten entdeckt, sollte die Untersuchung nach zehn Jahren wiederholt werden. Bei akuten Darmbeschwerden (z. B. Blut im Stuhl oder veränderte Stuhlgewohnheiten) ist es ratsam, möglichst zügig einen Facharzt für Gastroenterologie zu Rate zu ziehen, der über die Notwendigkeit einer Darmspiegelung berät bzw. entscheidet.

    Über das Darmzentrum am Ev. Diakonissenkrankenhaus Leipzig:

    Das Darmzentrum am Ev. Diakonissenkrankenhaus Leipzig wurde im Jahr 2007 als eines der ersten in der Leipziger Region tätigen Darmzentren gegründet. Es ist seitdem nach den strengen Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Jedes Jahr werden hier rund 850 Patienten mit Darmerkrankungen medizinisch versorgt, davon etwa 200 aufgrund einer vorliegenden Krebserkrankung.

    In dem Behandlungszentrum arbeiten zahlreiche Kooperationspartner eng und fachübergreifend zusammen. Sie gewährleisten gemeinsam einen gut aufeinander abgestimmten Behandlungsverlauf – beginnend von der Diagnostik über die notwendigen therapeutischen Maßnahmen bis hin zur optimalen Nachsorge nach einer Operation und der Entlassung aus dem Krankenhaus.

    Weitere Informationen und Kontakt:
    Zertifiziertes Darmzentrum am Ev. Diakonissenkrankenhaus Leipzig
    Georg-Schwarz-Straße 49 | 04177 Leipzig
    Telefon: 0341 444-3631
    E-Mail: darmzentrum.leipzig@ediacon.de

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