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Sechster Frauenförderungsbericht vorgestellt – zu wenig Frauen in obersten Leitungsfunktionen im öffentlichen Dienst in Sachsen

Von Sächsisches Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung
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    In der heutigen Kabinettssitzung hat Gleichstellungsministerin Katja Meier den sechsten Frauenförderungsbericht des Freistaates Sachsen vorgestellt. Obwohl der allgemeine Frauenanteil im öffentlichen Dienst bei 65,2 Prozent und damit auf dem Niveau der letzten 20 Jahre liegt, sind Frauen nur zu 46 Prozent in den obersten Leitungsfunktionen vertreten.

    Gleichstellungsministerin Katja Meier: „Der sechste Frauenförderungsbericht macht wieder einmal die sogenannte gläserne Decke deutlich. Sind Frauen noch zu 66 Prozent in leitenden Funktionen vertreten, sieht es bei den obersten Leitungsfunktionen schon anders aus. Hier liegt der Frauenanteil nur noch bei rund 46 Prozent. Das muss sich ändern. Wir erkennen aber auch positive Tendenzen. Teilzeitbeschäftigung scheint kein Hindernis mehr für den beruflichen Aufstieg zu sein.“

    Ebenso verstetigt hat sich der geringe Frauenanteil bei den Beamtinnen und Beamten, der seit dem Jahr 2012 bei ca. 43 Prozent liegt. Diese Unterrepräsentation könnte sich in den nächsten Jahren verschärfen, da der Frauenanteil an den Anwärterinnen und Anwärtern, also den Nachwuchskräften für die Beamtenschaft, stetig sinkt und schon jetzt nur noch 32 Prozent beträgt.

    Der Frauenförderungsbericht wird alle vier Jahre durch die Staatsregierung erstellt und dem Landtag zugeleitet. Der Bericht schildert die Situation von Frauen im öffentlichen Dienst in Sachsen und geht auf die Wirkungen des Sächsischen Frauenförderungsgesetzes ein.

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