Die Stiftung Bürger für Leipzig lädt nach coronabedingter Pause wieder zum Bürgersingen in den  Johannapark ein. Start ist am Mittwoch, 14. Juli um 17 Uhr an der Lutherkirche im Johannapark. Von dem Mittwoch an, soll das Bürgersingen wieder wöchentlich ausgetragen werden.

Gesungen werden bekannte deutsche Volkslieder. Liederhefte gibt es vor Ort zu leihen, auch in Blindenschrift. Eine Anmeldung ist nicht nötig und der Eintritt frei.

Musikpädagogin Gabriele Lamotte leitet den Chor seit 2015. Sie betont, warum ihr das Projekt wichtig ist: „Ich sehe beim Singen, wie sich ein Strahlen in allen Gesichtern breit macht und wie die Sänger von Woche zu Woche mutiger werden, ihre Stimmen erklingen zu lassen. Singen ist einfach gut für die Seele und bringt die Generationen zusammen.“
Die Stiftung plant vorsichtig zunächst drei Veranstaltungen an den folgenden Mittwoch-Nachmittagen. Gemäß der Entwicklung der Inzidenzen, muss aktuell entschieden werden ob und wie es weiter geht.

Vor Ort werden die Gäste gebeten,  sich über die Corona-Warn-App einzuloggen und trotz der Lockerungen etwas mehr Abstand zu halten als sonst üblich. Die Stiftung Bürger für Leipzig hat zum Bürgersingen in den Vorjahren jeweils 200 bis 300 sangesfreudige Leipziger begeistert. Wie viele es in diesem Sommer werden, bleibt abzuwarten.

Im Vorjahr und den ersten Monaten diesen Jahres fand das Bürgersingen in Form einer Tournee in zehn verschiedenen Pflegeeinrichtungen statt. So hat wöchentlich ein kleiner Chor Pflegebedürftige in Heimen glücklich gemacht. „Auch das würden wir gern fortsetzen,“ aber ohne die Not der Pandemie als Begründung, hofft Gabriele Lamotte und schultert ihre Gitarre.

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