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Nach dritter ergebnisloser Verhandlungsrunde weitere Streiks im Einzelhandel geplant

Von ver.di Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
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    „Keine Bewegung gab es in der dritten Verhandlungsrunde für die 280.000 Beschäftigten im Einzel- und Versandhandel Mitteldeutschland“, sagt ver.di-Verhandlungsführer Jörg Lauenroth-Mago. „Die angebotenen 2 % für dieses Jahr liegen deutlich unter der Inflationsrate. Wir hätten ein neues, deutlich verbessertes Angebot erwartet. Auch die Differenzierung zwischen „gut und schlecht durch die Corona-Krise gekommenen Unternehmen“ lehnen wir ab.“

    „Es darf keine Zweiklassen-Gesellschaft bei den Beschäftigten geben. Die Umsätze im Einzelhandel laufen in allen Teilbranchen gut, davon müssen auch die Verkäuferinnen und Verkäufer profitieren.“

    „Ich habe kein Verständnis für die ablehnende Haltung der Arbeitgeber zur Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge. Die Arbeitgeber lehnen auch strikt die Schaffung eines tariflichen Mindestlohnes von 12,50 Euro und die Angleichung der Arbeitsbedingungen Ost an West ab“, so Lauenroth weiter.

    „Genauso haben wir auch kein Verständnis für die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber. Seit 18 Monaten würdigen Politik und Arbeitgeber die Leistung der Verkäuferinnen und Verkäufer, doch bei den Tarifverhandlungen bewegen sie sich nicht. Wir werden die nächsten Wochen bis zum nächsten Verhandlungstermin nicht abwarten, sondern zu weiteren Streiks aufrufen. Die Beschäftigten sind sauer und streikbereit. Applaus allein reicht nicht“, so der Verhandlungsführer abschließend.

    Die Verhandlungen werden am 13. September 2021 in Leipzig fortgesetzt.

    Die ver.di-Tarifkommission fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 4,5 % plus 45 Euro monatlich. Darüber hinaus fordert ver.di ein rentenfestes Mindestentgelt von 12,50 Euro pro Stunde.

    Der neue Tarifvertrag soll eine verkürzte Laufzeit von 10 Monaten haben, um eine Angleichung an die anderen Bundesländer zu vollziehen. Für Gewerkschaftsmitglieder werden zusätzliche drei freie Tage als „Gesundheitstage“ gefordert.

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