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Olbernhau: Bauarbeiten am Dörnthaler Teich – Hochwasserschäden von 2013 werden beseitigt

Von Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen
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    Im Olbernhauer Ortsteil Dörnthal (Erzgebirgskreis) beginnt die Landestalsperrenverwaltung heute (16.08.2021) mit Bauarbeiten am Dörnthaler Teich. Der Grundablass soll erneuert und der Betriebsauslass saniert werden. Auch die Striegelhäuser auf der Dammkrone werden durch Neubauten ersetzt.

    Ziel des Bauprojektes ist es, Schäden, die durch das Hochwasser 2013 entstanden sind, bis Ende 2023 zu beseitigen und die historische Anlage auf den aktuellen technischen Stand zu bringen. Somit ist sie künftig besser steuerbar und damit auch sicherer in der Rohwasserversorgung. Die Kosten in Höhe von 6,3 Millionen Euro werden aus Bundes- und Landesmitteln finanziert.

    Die Instandsetzung unterteilt sich in drei Bauabschnitte. In einem ersten Schritt werden bis Ende Januar 2022 bauvorbereitende Maßnahmen durchgeführt, Baugruben errichtet und Rohre im Damm ersetzt. Von November dieses Jahres bis Ende November 2023 werden dann die Einlaufbauwerke, Rohrleitungen und Armaturen, Schieberkammern, Striegelhäuser, Toskammern und Verteilerbauwerke instandgesetzt oder neu gebaut.

    In einem dritten Abschnitt erhält die Anlage von Februar 2022 bis Ende November 2023 ihre neue Elektrische Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (EMSR). Für die Bauarbeiten wurde die Anlage vollständig entleert. Der Wiedereinstau ist für April 2023 geplant.

    Als Ausgleich für die durch das Projekt verursachten Eingriffe wird am Wiesenteich, oberhalb des Dörnthaler Teiches, eine bunte, besonders artenreiche Berg-Mähwiese angelegt. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird zusätzlich die während der Bauzeit in Anspruch genommene, Berg-Mähwiese direkt am Dammfuß wieder etabliert.

    Alle Maßnahmen sind mit der Unteren Natur-, Denkmal, Boden- und Wasserschutzbehörde abgestimmt. Verkehrseinschränkungen gibt es keine.

    Hintergrundinformation:

    Die Revierwasserlaufanstalt Freiberg (RWA) ist ein weit verzweigtes Netz aus Stauanlagen, Röschen und Kunstgräben. Es ist rund 70 Kilometer lang und verbindet insgesamt zehn Kunstteiche miteinander. Die Anlagen entstanden seit 1524 zwischen Freiberg und Neuwernsdorf und werden auch heute noch betrieben.

    Der Dörnthaler Teich ist eine der jüngsten Stauanlagen dieses Gewässernetzes. Er steht unter Denkmalschutz und wurde zwischen 1842 und 1844 in der zweiten Blüte des Freiberger Bergbaus wegen des gestiegenen Wasserbedarfs gebaut. Von allen Anlagen der Revierwasserlaufanstalt hat der Dörnthaler Teich mit 18,20 Meter den höchsten Staudamm. Er steht zusammen mit der historischen Revierwasserlaufanstalt unter Denkmalschutz und ist seit 2019 Teil des UNESCO-Welterbes „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“.

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