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Connewitzer Genossenschaftsprojekt LEIKA gewinnt Konzeptverfahren zum Bau von 42 Wohnungen in der Wolfgang-Heinze-Straße

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    Im von der Stadt Leipzig initiierten Konzeptverfahren für das Grundstück in der Wolfgang-Heinze-Straße 29 hat jetzt eine Initiative aus Connewitz mit den besten Ideen überzeugt. Der künftigen Genossenschaft LEIKA geht es darum, auf dem Grundstück in den kommenden drei Jahren überwiegend bezahlbaren Wohnraum für rund 80 Menschen zu schaffen.

    Dabei sollen dauerhaft etwa 24 Wohnungen im Segment des sozialen Wohnungsbaus entstehen, sowohl für Inhaber eines Wohnberechtigungsscheines, als auch für Bürgerinnen und Bürger, die von Transferleistungen leben.

    Darüber hinaus sind 18 Wohnungen geplant, die weit unterhalb der aktuellen Angebotsmieten im Neubau frei vermietet werden können. Im Erdgeschoss soll Platz für einen sozialen Träger, ein Nachbarschaftscafé und Kleingewerbe geschaffen werden. Das Projekt rechnet kostendeckend, aber nicht renditeorientiert und kalkuliert darüber hinaus mit Fördermitteln von Bund, Land und Kommune sowie mit zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern in Form von Mikrodarlehen.

    Baubürgermeister Thomas Dienberg sagt: „Dieses Konzeptverfahren spiegelt nicht nur das neuausgerichtete Liegenschaftsmanagement der Stadt Leipzig wider. Es ist vielmehr ein gelungenes Beispiel für eine sozial orientierte, Wohnraum schaffende und dabei Gemeinsinn stiftende Maßnahme unter aktiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort.“

    Im Rahmen des Konzeptverfahrens für das rund 2.600 Quadratmeter große Grundstück waren Pläne gesucht, die mehrheitlich sozialen Wohnungsbau umsetzen. Fünf qualitativ hochwertige Beiträge mit sehr unterschiedlichen Nutzungskonzepten wurden eingereicht und konnten sich Anfang September anonym im Stadtteil vorstellen. Über die Frage, welches der Projektideen am besten in den Stadtteil passen würde, stimmten rund 220 Leipzigerinnen und Leipziger ab.

    Hier setzte sich das nachhaltigste Konzept mit den auch langfristig stabilsten Mieten durch. Dieses Stimmungsbild aus dem Stadtteil ging in die anschließende Entscheidungsfindung der Jury ein. Diese setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Stadtteils und der Stadtteilpolitik sowie aus der Verwaltung zusammen. Auch hier lag schließlich das Konzept von LEIKA vorn.

    Das Grundstück in der Wolfgang-Heinze-Straße 29 hatte die Stadt von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BiMA) zu vergünstigten Konditionen erworben. Weitere kommunale Grundstücke werden noch im September für die nächsten Konzeptverfahren veröffentlicht. Die Stadt will damit gemäß den Zielen des Wohnungspolitischen Konzeptes langfristig bezahlbares Wohnen und Bauen unterstützen.

    Weitere Informationen gibt es online unter www.leipzg.de/konzeptverfahren.

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