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Neustadt/Spreetal: Deichsanierung entlang der Spree – Einbau von Spundwänden und neuer Sohlschwelle

Von Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen
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    Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen hat heute (Montag, 20. September 2021) in Neustadt (Gemeinde Spreetal, Lkr. Bautzen) mit der Sanierung des Hochwasserschutzdeiches begonnen. Damit wird der Ort vor Hochwasser gesichert, wie es statistisch einmal in 100 Jahren auftritt (HQ100).

    Bei einer Deichzustandsanalyse wurde festgestellt, dass der Deichabschnitt dringend saniert werden muss, da seine Standsicherheit gefährdet ist. Zudem entspricht der Deich nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik und ist teilweise stark bewachsen. Die Arbeiten sollen im Sommer 2022 abgeschlossen sein und kosten rund 1,6 Millionen Euro, finanziert aus Mitteln des Bundes und des Freistaates Sachsen.

    Der rund 300 Meter lange Abschnitt beginnt etwa 50 Meter unterstrom der Brücke der Staatsstraße S130 und verläuft entlang des Hochufers am linken Spreeufer. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse wird im Bereich des Hochufers eine 220 Meter lange Hochwasserschutzlinie aus Spundwänden errichtet. Dafür müssen zunächst die steilen Uferböschungen stabilisiert werden. Danach werden die Spundwände so eingebaut, dass sie nicht in das Grundwasserregime eingreifen.

    An das Hochufer schließt sich ein Erddeich an, der auf der Luftseite verbreitert wird und eine Innendichtung ebenfalls aus Spundwänden erhält. Auch hier wurde darauf geachtet, dass die Unterkante der Spundwände oberhalb des Grundwasserspiegels liegt.

    Da die Spree im Baubereich ein starkes Gefälle hat, ist die Flusssohle hier durch eine Sohlschwelle gesichert. Diese muss instandgesetzt werden. Dabei wird auch die ökologische Durchgängigkeit des Flussabschnittes optimiert. Der Bewuchs auf Deich und Deichschutzstreifen muss ebenfalls entfernt werden.

    Dabei handelt es sich vor allem um nicht standortgerechte Robinien. Dafür werden vor Ort an der Uferlinie der Spree zehn standortgerechte Schwarzerlen gepflanzt. Die Baumaßnahme wird zudem durch eine ökologische Baubegleitung betreut.

    Für die Zufahrt zur Baustelle muss teilweise der Froschradwanderweg in Anspruch genommen werden. Wir bitten um Verständnis.

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