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Traditionsreiches Schulgebäude als „Schule am Palmengarten“ eröffnet

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    Oberbürgermeister Burkhard Jung und der sächsische Kultusminister Christian Piwarz haben gestern die „Schule am Palmengarten“ in der Karl-Heine-Straße 22b offiziell an die Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer übergeben.

    Die für rund 41,4 Millionen Euro sanierte Schule wird fünfzügig geführt. Maximal 1.120 Schülerinnen und Schüler können an diesem neuen Gymnasium lernen. Das Vorinterim befand sich seit dem Schuljahr 2017/18 als Außenstelle des Robert-Schumann-Gymnasiums in der Uhlandstraße 28 und ist nun mit rund 700 Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen fünf bis neun in die Karl-Heine- Straße eingezogen.

    Neben der barrierefreien Sanierung des Gebäudekomplexes ist eine neue Dreifeldsporthalle als Solitärgebäude entstanden. Die großzügigen Freiflächen wurden neugestaltet. Die Bauzeit betrug fünf Jahre, begonnen wurde 2016 mit dem Bau der Brücke und Ufermauer, der Schulkomplex folgte 2017.

    „In den Stadtteilen Schleußig, Plagwitz und Zentrum-West ist der Bedarf an gymnasialen Plätzen weiterhin hoch. Mit der Schule am Palmengarten können wir hier eines der attraktivsten Schulgebäude der Stadt und eine wohnortnahe Ausbildung mit kurzen Schulwegen anbieten“, freut sich Oberbürgermeister Jung. „Und in diesem wunderbaren Bau von Hubert Ritter macht das Lernen sicher gleich doppelt so viel Spaß.“

    Das Land unterstützte die Baumaßnahme mit rund 13,4 Millionen Euro Fördermittel. Kultusminister Christian Piwarz: „Gute Sport- und Lernbedingungen sind wichtig für den Lernerfolg. Deswegen unterstützen wir die Kommunen bei ihrer Aufgabe des Schulhausbaus. Nur gemeinsam schaffen wir es, unsere Schulen Schritt für Schritt fit zu machen. Das Geld dafür ist gut angelegt. Es ist eine Investition in die Zukunft.“

    Der baugeschichtlich herausragende und denkmalgeschützte Schulbau wurde in den Jahren 1928/29 als IV. Höhere Mädchenschule im Stil der Neuen Sachlichkeit in der Karl-Heine-Straße in Leipzig-Plagwitz errichtet. Entworfen wurde die Schule vom damaligen Stadtbaurat Hubert Ritter; sie beruht auf Planungen zu einem „Leipziger Schultyp“ von 1927. Der Bau erstreckt sich über ein weitläufiges Gelände und bestand aus vier Gebäuden in klassischer Bauhaustradition, in den 1929 die Max-Klinger-Schule einzog.

    Von 1940 bis 1945 diente die Max-Klinger-Schule als Lazarett. 1952 nahm dann hier das Pädagogische Institut für Lehrerausbildung seinen Sitz, das später (1972-1992) als Pädagogische Hochschule „Clara Zetkin“ geführt wurde und bis 2016 der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig zugeordnet war. Für kurze Zeit wurden danach Geflüchtete beherbergt.

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